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Schwarzfahren endet hinter Gitter

Görlitz. Wegen des vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis musste ein afghanischer Mann hinter Gitter. Der 30-Jährige wurde am Samstagmorgen bei Kodersdorf von der Bundespolizei festgenommen. red/abh

Bei einer Kontrolle hatten die Beamten bei der Überprüfung seiner Identität einen vorliegenden Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen bemerkt. Dieser war Ende des vergangenen Jahres ausgestellt worden, weil er eine vom Amtsgericht Aachen angeordnete Geldstrafe nicht beglichen hatte. Auch nach der Festnahme fehlten dafür die Mittel.

Am vergangenen Wochenende haben Bundespolizisten zudem weitere Schwarzfahrer überführt. Ein 34-jähriger Italiener, der an der Autobahnanschlussstelle Görlitz aus dem Verkehr gezogen wurde, erklärte, er habe seinen Führerschein zu Hause vergessen. Die Überprüfung ergab, dass die italienischen Behörden den Schein vor knapp vier Jahren zur Beschlagnahmung auf die Fahndungsliste gesetzt hatten. Einem Polen wurde vor fast genau einem Monat der Führerschein durch die polnische Polizei abgenommen. Er wurde auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" kontrolliert. Ein weiterer polnischer Kraftfahrer (24) wurde bei Kodersdorf gestoppt. Er teilte mit, dass er keinen Führerschein besitze aber kurz von der Theorieprüfung dafür stehe. Ob die Fahrschulausbildung fortgesetzt wird, bleibt fraglich.