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| 12:00 Uhr

Weißwasser
Schwarzer Weg bleibt gesperrt

Auf absehbare Zeit gibt es am Schwarzen Weg keinen Durchgang mehr.
Auf absehbare Zeit gibt es am Schwarzen Weg keinen Durchgang mehr. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Weißwasser. Eine beliebte Abkürzung in Weißwasser darf wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden. Von Torsten Richter-Zippack

Der Schwarze Weg, die Querverbindung zwischen Jahnstraße und Forster Straße in Weißwasser, darf auch künftig nicht benutzt werden. Die Absperrungen bleiben bestehen, teilt die Stadt Weißwasser mit. Ein Unding für Nutzer wie Regina Jurack aus Weißwasser: „Für uns handelt es sich um eine Abkürzung von der Jahnstraße in Richtung Bahnhof/Stadtzentrum. Ich bin stets zu Fuß unterwegs, muss jetzt lange Umwege in Kauf nehmen.“

Hintergrund der Sperrung bildet indes die sich in unmittelbarer Nähe befindliche Gelsdorfhütte. Dort, so erklärt Sylvana Hallwas von der Stadt, besteht Einsturzgefahr. Allerdings seien der Kommune derzeit die Hände gebunden, da die Klärung der Eigentumsverhältnisse Probleme bereite. Der Eigentümer sei nicht mehr auffindbar. Somit sei auch völlig unklar, was mit dem ehemaligen Industriestandort zukünftig passieren wird.

Vor genau einem Jahr hatte es in der Gelsdorfhütte gebrannt. Die Schäden sind bis heute zu sehen. Zudem ist das Gelände eigenen Recherchen zufolge eine einzige Mülldeponie. Es präsentiert sich zwar abgesperrt, doch finden sich öfter Löcher im Zaun.

Und was den Schwarzen Weg betrifft: Parallel zu diesem verläuft eine Baustraße für das geplante Wohnbaugebiet mit neuem Teich. Ein Betreten-verboten-Schild findet sich dort jedenfalls nicht.

Bei Anruf: Reporter 4c
Bei Anruf: Reporter 4c FOTO: LR / Janetzko, Katrin