Nach dem Beschluss des Gemeinderates in Krauschwitz zu einem Flächentausch zeigt sich nicht nur Ratsmitglied Thomas Najork (CDU) erleichtert: „Ich denke, es ist eine gute Sache für den Verein und die Gemeinde“, sagt er. Der Schützenverein, um den es hier geht, bemüht sich gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst seit 2016 darum, eine Lösung für die Grundstücksfrage zu finden.
Das Gelände befindet sich nämlich im Eigentum des Staatsbetriebes. Der Verein sei bislang nicht in der Lage gewesen, die Mittel für den Kauf des Areals oder eine Grundstücksteilung aufzubringen. Deshalb ist nun Krauschwitz eingesprungen, wie Bürgermeister Tristan Mühl (Freie Wähler) erklärt.
„Der Staatsbetrieb bekommt ein Waldgrundstück der Gemeinde und im Tausch dafür werden wir Eigentümer des Geländes vom Schützenverein“, so der Bürgermeister. Für die Gemeinde selbst würden keine Kosten entstehen, weil der Verein die Vermessung finanziert. „Ich denke, damit ist allen geholfen“, so Mühl. Der Rat stimmt dem Flächentausch zu.