„Rasen, Rosen und Rabatten“ gestellt war. Der Erfolg der Premiere, private Gärten für Besucher zu öffnen, hat Segger und die Geschäftsführerin des Fördervereins Fürst-Pückler-Region, Annemarie Harzbecher, überzeugt und zu einer Neuauflage angeregt: Am 29. und 30. September sollen private Oasen wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Es wäre schön, wenn es in diesem Jahr mehr als zwei werden würden“ , so Segger. Gesucht sind Gärten in Weißwasser und Umgebung.
Aus Seggers Sicht sind Privatgärten ein häufig unterschätzter Schatz: „Schon der gelegentliche Blick über den Gartenzaun lässt mich immer wieder neue Kleinode entdecken“ , sagt er. Auch Segger und seine Frau hatten im vergangenen September ihre Gartentür für Besucher geöffnet. Auf 1500 Quadratmetern hat sich das Ehepaar ein eigenes Gartenreich geschaffen. Als „Versuch eines Natur-Wildgartens“ hatten sie damals ihren Garten umschrieben. Doch der Vorsitzende der Denkmalkommission will die Messlatte nicht zu hoch legen. „Die Gärten müssen keine Kunstwerke sein“ , betont er. „Es sollten einfach schöne Gärten sein - auf welche Art und Weise auch immer.“ Wichtig sei jedoch, dass diejenigen, die sich zum Mitmachen entschließen, darauf eingestellt sind, an zumindest einem der beiden Tage Besucher im eigenen Garten herumzuführen. Letztlich gehe es aber nicht nur um das Zeigen, sondern auch um den Austausch von Erfahrungen unter Hobbygärtnern. Unser Ziel ist es, dies als Tradition zu etablieren, betont Segger. „Viele Gärten sind einfach zu schade, um sie nicht zu zeigen.“

Zum Thema Kontakt
  Wer bereit ist, seinen Garten am 29. oder 30. September zu präsentieren , kann sich unter 035771/61 12 0 oder 03576/203757 melden.