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Schnitter-Brauerei-Historie

1886 wurde die „Brauerei Gustav Linke“ im damals so genannten Neu-Weißwasser, der Siedlung an der neuen Bahnstation zwischen Weißwasser und Hermannsdorf, gegründet. Im Zuge der Neuordnung der Industrie in der DDR wurde 1969 die „Schtter-Brauerei Weißwasser“ Teil des „VEB Vereigte Getränkebetriebe Cottbus, Betrieb Brauerei Weißwasser“. ni



Nach der politischen Wende in der DDR wurde der Betrieb 1991 geschlossen. Von diesem Zeitpunkt an begann der Verfall der Anlagen und Gebäude. Bestrebungen, das Gelände mit einem großflächigen Handelszentrum zu beleben, scheiterten an den hohen Investitionskosten.

Die Stadt erwarb das Grundstück, um es von den mittlerweile ruinösen Bauten zu beräumen und die Fläche im Sinne einer zielgerichteten Belebung der Innenstadt umgestalten zu können.

Die entstandene Freifläche wurde Teil des Veranstaltungsraumes des Tages der Sachsen 2005. (Quelle: Internet-Lexikon Wikipedia)

Die RUNDSCHAU berichtete im August 2004 vom Kauf des Areals durch die Stadt. Schon damals tüftelte die Stadtverwaltung, wie das gesamte Gelände genutzt werden könnte. Im Rathaus sprach man von einer Reihe von Investoren, die an diesem Gebiet interessiert seien. Jeder davon habe ein Konzept für einen Teilbereich.

Schon davor hegte zum Beispiel das Unternehmen Woolworth die Idee, von der Lutherstraße an die Görlitzer Straße zu siedeln und eine große Filiale zu errichten. Doch die bis dahin privaten Eigentümer – eine Erbengemeinschaft – wollte nicht veräußern. Woolworth zog nach Hoyerswerda.

Im August 2008 startete die RUNDSCHAU eine weitere Umfrage unter den Lesern. Eine Parkfläche mit Stadtgrün hatte sich die Mehrzahl der Leser gewünscht, als die Heimatzeitung danach fragte, was mit der Fläche der ehemaligen Schnitterbrauerei in Weißwasser passieren soll. Auf Platz zwei landete die Errichtung eines Fachmarktes an dieser Stelle, gefolgt von einer Nutzung mit Freizeit-Charakter. Henry Kossack, damaliger Kreisbrandmeister (heute stellvertretender und CDU-Stadtrat) sah die Fläche als geeigneten Standort für eine neue Feuerwache.