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| 02:46 Uhr

Schnelles Internet für Halbendorf ist doch nicht förderfähig

Halbendorf. Der Breitband-Ausbau im Groß Dübener Ortsteil Halbendorf ist nicht mehr förderfähig. Darüber hat Bürgermeister Helmut Krautz in der jüngsten Ratssitzung informiert und bedauert das. Gabriela Nitsche

"Halbendorf gilt nicht länger als weißer Fleck", was schnelles Internet angeht, hieß es. Darauf war die Kommune aus Dresden hingewiesen worden. Begründet werde das, weil ein privater Anbieter die Möglichkeit bietet, schneller als bis dato auf der Datenautobahn im weltweiten Netz unterwegs zu sein. Gemeint ist die Döberner Firma Marienberg, die bereits in dem Ortsteil präsent ist und Möglichkeiten der modernen Funktechnik anbietet.

Normalerweise hatte die Gemeinde Groß Düben vor, die bundesweite Breitband-Initiative zu nutzen.

Eine Machbarkeitsstudie wurde beauftragt. Die externe Firma aus Greifswald hatte den Bedarf ermittelt und für beide Ortsteile nachgewiesen. Nicht nur das. Um die Voraussetzungen für schnelles Internet zu schaffen, hieß es, seien Baukosten von rund zwei Millionen Euro notwendig für Halbendorf und Groß Düben. Dafür sollten Födermittelprogramm des Bundes und vom Freistaat Sachsen genutzt werden, damit der Eigenmittelanteil so gering wir möglich ausfällt. Zuletzt war von zehn Prozent die Rede.