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| 18:39 Uhr

Anruf Reporter
Schneeflocke ist gute Lösung

Um diese Beschilderung gibt es Diskussionen.
Um diese Beschilderung gibt es Diskussionen. FOTO: Regina Weiß
Weißwasser. Ist die Beschilderung an einigen Straßen in der Stadt, die für den Winterdienst installiert wurden, richtig oder nicht?

Geht es nach Frank-Dietmar Greiner aus Weißwasser, dann muss an einigen Stellen in der Stadt die Beschilderung geändert werden. Konkret geht es ihm um die Verknüpfung der Ausschilderung vom Parkverbot mit dem Zusatzschild Schneeflocke, wie es zum Beispiel in diesem Winter wieder in der Gutenbergstraße steht.

Am RUNDSCHAU-Reporter-Telefon sagt er, dass diese Kombination nicht zulässig sei und deshalb die Stadt eine andere Regelung treffen muss, um zu erreichen, dass die Autofahrer die Bereiche zum Parken meiden, wenn Schnee fällt.

Die Heimatzeitung hat sich diesbezüglich an die Stadtverwaltung gewandt und nachfolgende Antwort erhalten:

„Es ist bekannt, dass die Anordnung des Zusatzschildes Schneeflocke nur in Verbindung mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung vorgesehen ist“, gibt Sylvana Hallwas vom Rathaus wider. Die Stadt Weißwasser habe sich bereits vor Jahren dazu verständigt, die dargestellte Beschilderung in den Wintermonaten zur Gewährleistung des Winterdienstes im Bedarfsfalle anzuordnen.

Das zeitweilige Parkverbot sei notwendig, den Räumfahrzeugen die Schneebeseitigung zu ermöglichen. Ein generelles Parkverbot ist in den betreffenden Straßen nicht gerechtfertigt. Dieses könne den Fahrzeugführern nicht vermittelt werden – gerade wenn dann kein  Schnee liegt, was in den vergangenen Jahren häufig der Fall gewesen ist. Andererseits gebe es Beschwerden, wenn bei Schneefall die Straßen nicht beräumt werden.

„Insofern ist die Stadt der Auffassung, hier eine gute Lösung im Sinne der Einwohner gefunden zu haben“, heißt es weiter gegenüber der RUNDSCHAU.

Zudem wurde angeregt, dass der Gesetzgeber eine entsprechende Änderung der Rechtsvorschriften vornehmen sollte. Dabei weiß die Verwaltung aber auch, dass das erfahrungsgemäß sehr lange dauert.

Um dieses Bild gibt es Diskussionen.
Um dieses Bild gibt es Diskussionen. FOTO: Regina Weiß
(rw)