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| 01:30 Uhr

Schleifer Seelsorgerin kümmert sich auch um Lieskauer

Lieskau. Pfarrerin Antje Schröcke, die die Umsiedler von Trebendorf und Schleife seelsorgerisch begleitet, ist auch für die Lieskauer da. Das teilte die 48-Jährige jetzt dem Ortsbeirat mit.

Der Spremberger Ortsteil gehört zum Kirchspiel Schleife, und Lieskaus Ortsvorsteher Harry Krause ist Vorsitzender des Schleifer Gemeindekirchenrates.

Der Tagebau Nochten schreitet nach dem Braunkohlenplan von 1994 voran. Die Umsiedlung von Trebendorf/Hinterberg und Teilen der Gemeinde Schleife sollen im Jahr 2013 abgeschlossen werden. Wenn Vattenfall die beantragte Erweiterung des Tagebaus im nächsten Jahr genehmigt bekommt, müssen auch die Schleifer aus dem Bereich südlich der Bahn, die Rohner, Mulkwitzer und Klein Trebendorfer und Mühlroser umsiedeln. Für die Ortslage Lieskau wird von einer Randbetroffenheit gesprochen. Sie werden die Bewegungen in ihrem Kirchspiel in den nächsten Jahren spüren. “Es ist schwierig, die Menschen hier aufzufangen. Die Jugend geht weg, die älteren Leute müssen sich Gedanken machen, was aus ihren Grundstücken wird. Wir haben zwar einen Pfarrer, aber es ist gut, wenn da auch noch eine zweite Pfarrerin unvoreingenommen von außen draufschaut„, sagt Harry Krause. Seit einem Jahr hat die Seelsorgerin die für fünf Jahre angelegte und von Vattenfall finanzierte Stelle inne. Geboren wurde sie in Harzgerode. Theologie studierte sie in Halle. Knapp zehn Jahre war sie für die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk in Leipzig zuständig. Inzwischen wohnt sie in Schleife und ist auch für die Lieskauer unter der Telefonnummer 035773 739955 erreichbar. ani