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| 11:06 Uhr

Erinnerung
Schleifer gedenken der Opfer der Berliner Mauer

 Rund 40 Schleifer haben am Dienstag der Opfer der Berliner Mauer gedacht.
Rund 40 Schleifer haben am Dienstag der Opfer der Berliner Mauer gedacht. FOTO: Arlt Martina
Schleife. Mit einer Andacht und einer Menschenkette haben vor der Kirche in Schleife die Bürger an den Bau der Mauer erinnert. Von Martina Arlt

Zu einer Andacht vor der evangelischen Kirche haben sich am Dienstagabend mehr als 40 Menschen versammelt, um der Opfer der Berliner Mauer zu gedenken. Denn genau am 13. August 1961 begannen die Arbeiten am Mauerbau und mindestens140 Menschen sind dort bis 1989 ums Leben gekommen. Symbolisch haben junge Familien der Schleifer Kirchengemeinde sechs „lange Steine“ gebaut, die eine Mauer darstellen sollen. So wurden aus der schwarzen Mauer bunte Steine des Lebens, die für Hoffnung, Zukunft, Freude, Mut und Freiheit stehen.

Schleifer gedenken den Opfern der Berliner Mauer FOTO: Arlt Martina

Diese symbolischen Steine verteilten die Kinder auf dem Kirchengelände vor dem Gotteshaus. Nach dem Gottesdienst vor der Kirche mit Pfarrerin Jadwiga Mahling bildeten die Besucher aus allen Generationen eine Menschenkette und reichten sich die Hand.

„In unserer Kirchengemeinde greifen wir immer wieder Ereignisse auf, die sich geschichtlich ergeben. So werden wir auch noch in diesem Jahr im Herbst an die friedliche Revolution der DDR erinnern“, erklärt Werner Karg vom Gemeindekirchenrat. Denn dieses geschichtliche Ereignis haben letztlich fast alle in Schleife und im Umland miterlebt und noch wache Erinnerungen an jenen Herbst 1989.

Die deutsche Wiedervereinigung jährt sich im November in diesem Jahr zum 30. Mal.

 Rund 40 Schleifer haben am Dienstag den Opfern der Berliner Mauer gedacht.
Rund 40 Schleifer haben am Dienstag den Opfern der Berliner Mauer gedacht. FOTO: Arlt Martina