ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:29 Uhr

Kulturerlebnis
Schleifer Bläserweihnacht lockt in die Kirche

 In Schleife fand am Freitagabend die dritte Bläserweihnacht mit Meridian Brass statt.
In Schleife fand am Freitagabend die dritte Bläserweihnacht mit Meridian Brass statt. FOTO: Arlt Martina
Schleife. Meridian Brass lässt Freitagabend im vollen Gotteshaus Werke von Bach und Vivaldi erklingen.

Zur dritten Bläserweihnacht in der evangelischen Kirche Schleife sind am Freitag Instrumente wie Trompeten, Posaunen, Tuba und Schlagwerk zum Einsatz gekommen. Die neun Musikfreunde von Meridian Brass sorgten wieder für ein voll besetztes Gotteshaus. Mittlerweile bildet dieses einstündige Konzert in Schleife jedes Jahr einen schönen Abschluss der Advents- und Weihnachtszeit. Die Musiker kommen zu großen Teilen aus dem Raum Görlitz/Ebersbach und bilden eine Form von Projektchor. Es sind Hobbymusiker und drei Musiklehrer vereint. Daniel Kulke wirkt dabei als Musikalischer Leiter.

Der Name „Meridian Brass“ entstand in Anlehnung an den 15. Meridian, der durch Görlitz verläuft. Denn die Bläserweihnacht begann auch vor mehr als acht Jahren in der Kreisstadt.

„So viele gemeinsame Auftritte mit diesem Ensemble haben wir nicht. Meist nur insgesamt drei Konzerte vor und nach dem Weihnachtsfest. Denn jeder Musiker ist außerdem noch in weiteren Ensembles aktiv, ist meist in anderen Chören der Heimatgemeinde unterwegs“, schildert Gerd Maiwald. So muss man sich zu helfen wissen. Die Noten kommen per Mail. Jeder übt im „stillen“ Kämmerlein. Im Vorfeld gibt es zwei bis drei Proben. „Wir haben alle Freude, wenn wir gemeinsam schöne Konzerte gestalten können“, so Maiwald weiter. Er selbst ist neben Meridian Brass noch im Posaunenchor Schleife, im Kleinen Chor der evangelischen Kirche Görlitz, bei Swing Brass und Dixieland Weinböhla dabei.

In Schleife brachte Meridian Brass Titel von Bach bis Vivaldi zu Gehör. „Vielleicht gestalten wir in diesem Jahr auch einmal ein Sommerkonzert. Aber wie und wo und was steht noch in den Sternen. Das ist so eine erste Idee“, sagt Gerd Maiwald.