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Schleife und Trebendorf pochen auf sozialverträgliche Umsiedlung

Schleife/Trebendorf. Nach Auffassung der Gemeinden Schleife und Trebendorf ist eine sozialverträgliche Umsiedlung derzeit nicht gesichert. Die sei erst dann gegeben, wenn die ausgehandelten Umsiedlungsverträge rechtswirksam und umgesetzt werden. Gabriela Nitsche

Das betonen die Kommunen in ihren Stellungnahmen zum Rahmenbetriebsplan für den Tagebau Nochten II. Sie machen konkrete Forderungen auf. Schleifes Rat stimmte der Stellungnahme bei je zwei Enthaltungen und Gegenstimmen zu. Die Trebendorfer beschlossen einstimmig. Unabhängig von den Verkaufsabsichten Vattenfalls für die Kohlesparte lag der Rahmenbetriebsplan seit Januar mit über 7000 Seiten in 16 Aktenordnern in den Anrainergemeinden aus. Das Unternehmen hatte ihn beim Oberbergamt eingereicht. Auch Einzelpersonen konnten sich dazu äußern. Nur, wenn dieser Plan bestätigt wird, kann überhaupt Kohle aus Nochten II geborgen werden.