Schleife ging mit dem Wissen um die negative Auswärtsausbeute der vergangenen Jahre in die Partie und wollte den Bann brechen. Die Gäste lagen schnell mit 0:2 und 1:3 zurück, ehe sie zu ihrem Spiel fanden. Nach dem Ausgleich zum 4:4 ging Lok in Führung und baute diese durch eine gut funktionierende Kombination aus Abwehr und Angriff aus.

Trotzdem vergaben die Schleifer einige Chancen und gingen nur mit einer 14:10-Führung in die Pause. Diese brachte die nötige Abkühlung in der heißen Halle. Doch die half zunächst nichts. Zu viele vergebene Chancen von Lok ermöglichten es dem Gegner, auf 18:20 heranzukommen.

Das Schleifer Team um Rico und Torsten Becker bäumte sich aber auf. Lok gehörten die letzten Minuten und so wurde Schleife seiner Favoritenrolle am Ende mit 26:23 gerecht. Da Görlitz das Spitzenspiel gegen Hoyerswerda gewann, bleibt der Meisterkampf aber spannend.