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Schleife auf der Suche nach Einsparpotenzial

Schleife. Die Gemeinde hat im Zuge der Haushaltsgenehmigung 2016 die Auflage von der Kommunalaufsicht erhalten, ein Haushaltsstrukturkonzept aufzustellen. Das bedeutet, die Einnahmen und Ausgaben zu überprüfen, erste erhöhen und nach Einsparmöglichkeiten zu durchforsten. Gabriela Nitsche

Intensiv beschäftige sich aktuell der Verwaltungsausschuss damit, berichtete Kämmerin Carmen Petrick während der jüngsten Ratssitzung.

Sie sieht es als äußerst schwierig an, Potenzial zu finden, um Kosten zu sparen und mehr Einnahmen zu bekommen. Einige Punkte habe sie aufgelistet, aber die Räte seien nun gefragt. Ebenfalls bereitet sie den Haushalt 2017/2018 vor. Sie habe ihre Vorschläge für den Doppelhaushalt den Räten vorgelegt, nun beginnt die Debatte. Schleife ist angehalten, den Ausgleich zu erreichen. Doch ihrer Meinung ein schwieriges Unterfangen. In diesem Jahr ist das Loch knapp 2,3 Millionen Euro groß und ein Kredit von fast einer Million Euro sowie ein Kassenkredit von 1,35 Millionen Euro vorgesehen.

Doch es wird immer wieder betont: Schleife ist keineswegs aus eigenem Verschulden in diese finanzielle Notsituation geraten. Die Misere enstand durch die von Vattenfall zurückgeforderten Gewerbesteuern aus den Jahren bis 2002, für die Schleife auch noch die so genannte Reichensteuer ans Land zahlen musste, und auf der anderen Seite blieben die Schlüsselzuweisungen vom Land aus.