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| 01:45 Uhr

„Sau tot“ bei Gesellschaftsjagd in Kringelsdorf und Klitten

Kringelsdorf/KLitten. Bei der diesjährigen Gesellschaftsjagd in Kringelsdorf und Klitten, die am Sonnabend stattfand, sind insgesamt zwölf Wildschweine erlegt worden. Von Martina Arlt

Sieger der diesjährigen Gesellschaftsjagd, die am Sonnabend in Kringelsdorf/Klitten stattgefunden hat, war Danilo Hudnik aus Großdubrau. Insgesamt waren zwölf Wildschweine und drei Füchse erlegt worden.

42 Jäger und 13 Treiber hatten an der diesjährigen Gesellschaftsjagd teilgenommen, die unter der Regie von Horst Winkler, Dr. Andreas Cramer und Manfred Alltag stand, erfuhr die RUNDSCHAU.


Lesen Sie auf Seite 2: Drückjagd auf Schwarzwild.
Unterstützt wurde die Jagd durch den Hundeführer Michael Thude aus Weigersdorf, der mit acht Hunden beteiligt war. Bejagt wurde eine Fläche von 800 Hektar. Auf Wunsch der Unteren Jagdbehörden, in Abstimmung mit dem Land Brandenburg und Sachsen, waren die Jäger zur Drückjagd mit dem Schwerpunkt Schwarzwild gestartet, berichteten sie. „Denn die Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen sind enorm, besonders beim Maisanbau. Mais ist die Schokolade des Wildschweins. Im Raum Klitten entstanden im vergangenen Jahr Schäden von rund 30000 Euro“, wusste Dr. Andreas Cramer zu berichten.

Zum Abschluss der Gesellschaftsjagd am Samstagnachmittag hieß es sozusagen „Hahn in Ruh“ (das Signal am Ende einer Jagd), und die Jäger versammelten sich nun auf dem Firmengelände von Europor in Kringelsdorf zu einem gemütlichen Beisammensein. Mit einer deftigen Gulaschsuppe versorgte dann die Landfleischerei Uhyst die Teilnehmer der traditionellen Jagd.