Dafür sorgten die Karnevalstänzer in ihren Kostümen, so Frank Henschel vom Kirchbauverein in Forst. Mit Informationen, Schautafeln, Preisrätsel, Kostümen und einer Show wiesen sie auf Graf Heinrich von Brühl und sein Wirken in Forst hin. Aktueller Anlass war laut Henschel die derzeitige Außensanierung der Forster Stadtkirche, die in Form und Farben an das heranreiche, was Graf Brühl vor über 250 Jahren bestimmt hat.
Dabei sei das Interesse an Brühl als einer der umstrittensten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts erstaunlich gewesen, so Henschel.
Nach diesem Erfolg hoffe der Kirchbauverein nun auf die angekündigten Kombilohnstellen. Mit ihnen soll es gelingen, die Forster Stadtkirchen mit Turm und Brühlgruft wieder regelmäßig zu öffnen. Den vielen Fahrradtouristen möchte der Kirchbauverein damit ein neues touristisches Angebot im Herzen der Stadt schaffen, erklärte Henschel den Hintergrund des Anliegens. (js)