So entspreche der von Waldemar Locke geäußerte Vorwurf, dass ihn die nichtmitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung nicht aufstellen wollte, nicht den Tatsachen. "In der Ortschaftsratssitzung im April wurde Herr Locke gefragt, ob er sich mit aufstellen lassen will. Er lehnte ab und verwies auf seine Nominierung durch die Partei", so Wolfgang Martin. Dann wurde bekannt, dass diese Wahlvorschläge nicht möglich sind. Martin verweist in diesem Zusammenhang auf das Kommunal-Wahlgesetz, das seit 1993 besteht.Laut Wolfgang Martin führte die Wählervereinigung die Nominierung der Kandidaten zur Ortschafts- und Gemeinderatswahl, wie in der Presse angekündigt, ordnungsgemäß durch. Jeder sei aufgefordert gewesen, teilzunehmen und viele waren auch erschienen. "Waldemar Locke hatte Jagdversammlung", so Martin.Gerade die jetzige Situation von Mühlrose, wo die Verhandlungen von Vattenfall bevorstehen, sollte nicht zur negativen Argumentation genutzt und das ordnungsgemäße Verhalten von Kandidaten in Frage gestellt werden, erklärt Wolfgang Martin. Für die Bürger des Ortes Mühlrose sind bis 2012 viele Entscheidungen zu treffen und in einem Vertragstext umzusetzen. Nur Sachverstand, Diplomatie und eine Unterordnung unter das Gemeinwohl könnten das nur bewirken, so Martin weiter."Waldemar Locke ist seit Jahren im Ortschafts- und Gemeinderat und hätte zur Unterrichtung der Bürger von Mühlrose zu den Verträgen in Trebendorf und Schleife beitragen können. Es ist nicht für jeden zu verstehen, welche Auswirkungen das auf den Ort hat. Die erzielten Ergebnisse, wie der Ausbau der Ortsverbindungsstraße nach Schleife, der Radweg oder die Sanierung des Vereinshauses sind durch sachliche Arbeit und nicht durch Darstellungen erfolgt", so Martin.pm/rw