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| 02:48 Uhr

Sachsen küsst Preußen

Senftenberg. Die imposante Schloss- und Festungsanlage Senftenberg war immer ein Ort der Grenze, an dem in den Jahrhunderten verschiedene Landesherren ihre Spuren hinterlassen haben. Hier trafen Sachsen und Preußen aufeinander, und hier findet sich auch die Grenze der Ober- und der Niederlausitz. Heidrun Seidel

Dass die Stadt bis ins 19. Jahrhundert politisch, wirtschaftlich und kulturell zu Sachsen gehörte, kann man bis heute sehen. August der Starke ließ das Senftenberger Renaissanceschloss zur Festung ausbauen. Mit Bastionen, Wällen aus Erde, die man heute in Deutschland nirgendwo anders findet, und von Wasser umgeben. Ihre Stärke mussten die Festungswälle nie im Kampf beweisen. Schon 1815 wurde Senftenberg preußisch, und die Festung verlor ihre Funktion. Sie wurde Verwaltungssitz, Schule, Gericht und schließlich zum heutigen spannenden Museum. Die Senftenberger Ausstellung "Sachsens Festung in Brandenburg" begleitet als Partnerausstellung die erste Brandenburgische Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft".

Eröffnet wird sie zusammen mit der Auftaktveranstaltung von Kulturland Brandenburg zum Themenjahr "Preußen - Sachsen - Brandenburg; Nachbarschaften im Wandel" am Samstag, 26. April, um 15 Uhr.