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| 15:48 Uhr

Autobahnausbau in Ostsachsen
Sachsen beantragt Ausbau der A 4

Dresden. Zwischen Pulsnitz und der Anschlussstelle Bautzen Ost soll die A 4 sechsstreifig ausgebaut werden. Der Freistaat hat dies nun beim Bund beantragt. Im Bundesverkehrswegeplan steht dies jedoch nicht. pm/ckx

Das sächsische Verkehrsministerium hat am Donnerstag den sechsstreifigen Ausbau der A 4 zwischen Pulsnitz und Bautzen-Ost beim Bund beantragt. Ziel ist die Aufnahme des Ausbaus in die Straßenbaupläne des Bundes und die Zustimmung zur Aufnahme der Planungen, heißt es aus dem Ministerium. „Insbesondere im Güterverkehrsaufkommen erwarten wir weitere erhebliche Steigerungen. Allein im Bereich Görlitz wiesen die Zählungen 2018 einen Schwerverkehrsanteil von 42 Prozent vom Gesamtaufkommen von etwa 27 000 Fahrzeuge pro Tag auf“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Daher ziehe man auch für diesen Abschnitt einen weiteren Ausbau schon jetzt in Betracht. Der jetzige Antrag zum Ausbau eines weiteren knapp 38 Kilometer langen Teilabschnittes mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 366,2 Millionen Euro bildet die direkte Fortführung des im September 2018 beantragten acht- bzw. sechsstreifigen Ausbaus zwischen dem Autobahndreieck Nossen und der Anschlussstelle Pulsnitz. Derzeit besteht für den Freistaat für alle beantragten Teilabschnitte kein Planungsrecht, da die Vorhaben nicht im Bundesverkehrswegeplan 2030 eingeordnet sind, heißt es aus dem Ministerium.