Nach ihrer Ansicht könnte es künftig genauso weitergehen.

Von den zwölf Gemeinderäten in Trebendorf sind acht erfahrene und vier neu in diesem Amt. Seit 7. Juli ist das Wahlergebnis durch den Landkreis amtlich bestätigt. Von den Gewählten gehören sechs der Wählervereinigung Trebendorf an, drei der Wählervereinigung "Wir für Trebendorf, zwei der Wählervereinigung "Wir für Transparenz in Trebendorf" und einer der CDU. Sie wurden von der Bürgermeisterin für die nächsten fünf Jahre verpflichtet.

"Wir sind so eine kleine Gemeinde, mit eine der kleinsten in Sachsen. Da sollten Fraktionen keine Rollen spielen." Laut Antonius gehe es darum, die Interessen der Bürger zu vertreten, Sacharbeit zu leisten. Auch wenn es Auseinandersetzungen geben sollte, dann sollten diese von persönlichem Respekt geprägt sein. Die Bürgermeisterin erinnerte an heftige Debatten, die es in der Vergangenheit gegeben hatte. "Aber wir haben uns danach immer wieder zusammengerauft."

Der neue Gemeinderat hätte viel anzupacken. "Es geht um den Abschluss des Grundlagenvertrages. Das ist eine sehr wichtige Entscheidung."

Der Gemeinderat sorgte mit den ersten Beschlüssen für seine eigene Arbeitsfähigkeit. Dazu gehörte auch, dass aus den eigenen Reihen die Stellvertreter für die Bürgermeisterin bestimmt wurden. Als erste Stellvertreterin wurde Ariane Kraink bei einer Enthaltung gewählt. "Sie war seit Ende 2010 meine Stellvertreterin und ich finde, dass sie eine sehr gute Arbeit geleistet hat", so Antonius.

Zweiter Stellvertreter ist nun Waldemar Locke. Er wurde einstimmig gewählt. Die Hauptsatzung sieht vor, dass der zweite Stellvertreter aus dem Ortsteil Mühlrose kommt. Waldemar Locke ist der einzige Gemeinderat aus Mühlrose. "Auf eine gute Zusammenarbeit", so Kerstin Antonius.

Im Gemeinschaftsausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Schleife werden künftig Waldemar Locke und Christine Mäkelburg die Interessen von Trebendorf vertreten. Waren diese Beschlüsse noch in einfacher Abstimmung zu schaffen, musste bei der Besetzung von Verwaltungs- und Technischem Ausschuss gewählt werden. Andreas Wölkerling, einer der neuen Gemeinderäte, hätte sich gern in den Ausschüssen gesehen, wurde aber nicht gewählt.

Wer als berufener Bürger in den beiden Ausschüssen mitwirken will, kann sich im Gemeindeamt melden. Denn erstmals gehören diese zum festen Stamm der Ausschüsse. "Ich finde das sehr wichtig", so die Bürgermeisterin.

Zum Thema:
Künftig haben Trebendorf und Mühlrose ihren eigenen Beirat Bergbau. Die Mitglieder dafür wurden am Mittwoch bestimmt. Dem Beirat Bergbau Trebendorf gehören die Gemeinderäte Uwe Radtke und Klaus Rohrbach sowie die Bürger Kristin Hubatsch, Carsten Heinz, Manfred Kucher, Andreas Hille, Hans-Jürgen Stupka, Peter Stedtler, René Kraink und Bodo Schmidt an. Bürgermeisterin Kerstin Antonius ist gesetzt. Den Beirat Bergbau Mühlrose bilden die Gemeinderätin Ariane Kraink und die Bürger Claudia Paufler, Steffen Rudtsch, Wolfgang Martin, Marina Bertko, Manfred Krauz, Silvio Fiebig, Werner Koitschka, Sten Kowalick, Sindy Drabon, Detlef Rölke und Enrico Kliemann. Hier ist der stellvertretende Bürgermeister Waldemar Locke gesetzt.