Torsten Noack hat nun dieses ehrenvolle Amt bereits zum dritten mal übernommen und sein Name ist somit dreimal auf der Kette „verewigt“. Der Club gründete sich vor 25 Jahren und damit sind auch 25 Präsidenten auf der Kette zu finden. Torsten Noack (57) ist beruflich als Diplom-Ingenieur tätig und übernimmt gern die Amtsgeschäfte des Clubs. Schon jetzt hat man einen neuen Präsidenten in petto, für das darauffolgende Jahr. Dann übernimmt Oberstleutnant René Pierschel vom Truppenübungsplatz Nochten die Führung des Rotary Clubs.

Ehrung mit Paul Harris Fellow-Auszeichnung

Das Jahr geht bei den Rotariern immer von Juli bis Juli jeden Jahres. Am Freitagabend wurde Torsten Noack eine besondere Ehre zu Teil. Er erhielt die „Paul Harris Fellow“-Auszeichnung, die höchste Ehrung der Rotarier. Immerhin hat er stets auch Andreas Tschammer an seiner Seite, der bereits viele Jahre als Sekretär im Club wirkt. „Torsten Noack zeigt stets besondere Einsatzbereitschaft im Club. Er ist immer da, wenn beispielsweise einmal gesundheitliche Probleme auftreten, dann ist er immer zur Stelle“, so Wolfgang Goldstein, der sich freut, trotz Corona das Clubleben von Rotary am Leben erhalten zu können.
Wolfgang Goldstein (65) war 30 Jahre lang als Schulleiter tätig und gehört seit 2008 dem Rotary Club Weißwasser an. Wolfgang Goldstein nutzte am Freitagabend gleich die Gelegenheit, auch die Leistungen von Andreas Tschammer besonders hervorzuheben. „Andreas Tschammer, unser Sekretär, zeichnet besonders die gleichbleibende Verlässlichkeit aus. Er lotste uns schon durch schwierige Zeiten. Dafür möchten wir Danke sagen. Die Blumen können Sie gern an Ihre Gattin weiterreichen“, so Wolfgang Goldstein.
Zu guter Letzt gab es noch ein Highlight des Abends. Als neues Rotary-Mitglied konnte Claudia Britze aus Bad Muskau gewonnen werden. Die 35-Jährige ist Rechtsanwältin in Weißwasser und nimmt gern am gesellschaftlichen Leben teil. „Der Rotary Club unterstützt immer einen gemeinnützigen Zweck, oft auch Projekte für Kinder und Jugendliche. Das soziale Engagement steht meist im Mittelpunkt. Ich persönlich bin auch Anwältin für Familienrecht und so passt das Ganze auch für mich sehr gut zusammen“, sagt Claudia Britze, die am Freitag zur Neuaufnahme mit Blumen begrüßt wurde.

Gute Kontakte und Projekte

Im Club von Weißwasser werden zur Unterstützung von Projekten viele eigene Ideen entwickelt. Auch das Vortragswesen nimmt einen wichtigen Platz im Clubleben ein. Gute Kontakte gibt es zu Clubs in der Oberlausitz. Welche Projekte jedoch gefördert werden, diese Auswahl wird gemeinsam im Club beraten. So gab es derzeit schon Versteigerungsaktionen, um den Tierpark in Weißwasser zu unterstützen. Das große Ziel ist dabei, ein Spielplatz in diesem Kleinod aufzubauen. Dafür ist der finanzielle Anfang bereits gemacht.
Finanziert wurde bereits in der evangelischen Kirche Bad Muskau die Restaurierung der Orgel. Unterstützung geben die Freunde vom Rotary Club für eine Ausbildungstrainerin im Rahmen von „Prävention im Team“ (PIT). Schüleraustauschprojekte werden seit Jahren unterstützt. „Durch Corona ist in diesem Jahr die Aktion einmal ausgefallen. Doch im nächsten Jahr wird ein Schüler wieder auf Reisen gehen. Der internationale Austausch ist eine wichtige Sache, die Jugendlichen lernen andere Kulturen kennen. Sie lernen während dieser Zeit sehr viel hinzu. Der Schüleraustausch sollte auch für die kommenden Jahre unbedingt beibehalten und gefördert werden“, sagt Andreas Fuhrmann.
Vorgenommen haben sich die Rotarier, den Wolfshügel Jerischke in der Region bekannter zu machen. Von den Bildern von Carl Graeb im Muskauer Schloss sind die Clubmitglieder sehr angetan. So werden sie auch dort unterstützend zur Seite stehen, damit Bilder dauerhaft hier bleiben können. Ein Zusammentreffen wird es gegen Ende des Jahres zwischen dem Rotary Club und dem sorbischen Christkind in Schleife geben.
Dem Rotary Club gehören 29 Mitglieder an, mit einem Altersdurchschnitt von 60 plus.
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