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Muskauer Faltenbogen und Fürst-Pückler-Park
Rotarier widmen sich Unesco-Projekten

Rotarier und Stadtchefs von Bad Muskau, Weißwasser und Leknica treffen sich zum Gedankenaustausch über die Unesco-Projekte in der Region.
Rotarier und Stadtchefs von Bad Muskau, Weißwasser und Leknica treffen sich zum Gedankenaustausch über die Unesco-Projekte in der Region. FOTO: wg
Weißwasser. Der Rotary Club Weißwasser hat sich jüngst intensiv mit der aktuellen Situation des Unesco Global Geoparkes Muskauer Faltenbogen und des Fürst-Pückler-Parkes, der seit 2004 zum Unesco-Welterbe zählt, beschäftigt. Gleichzeitig ging es um die sich daraus ergebenden, möglichen Entwicklungschancen für die umliegenden Städte und Gemeinden, aber auch der gesamten Region, sagt Sprecher Wolfgang Goldstein. pm/ni

Dazu trafen sich die Mitglieder im Bad Muskauer Rathaus mit Bürgermeister Andreas Bänder, Bürgermeister Piotr Kuliniak aus Leknica und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch aus Weißwasser. Mit dabei Parkdirektor Cord Panning, dessen beharrliches und erfolgreiches Wirken auch als Geschäftsführer der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, so Wolfgang Goldstein, das so bemerkenswert sichtbare Aufblühen der gesamten Parkanlagen und ihrer Einrichtungen entscheidend vorangebracht hat.

Es war für die Rotarier beeindruckend, mit welcher Sachkompetenz und dabei bescheidener Zurückhaltung die Akteure über die vielfältigen Bemühungen, die notwendig sind, um Gelder in die Region zu holen, berichteten.

Entscheidend für das sich langsam immer erfolgreicher gestaltende Bemühen um europäische Fördermittel seien das gemeinsame Handeln und der Aufbau langfristiger Kontakte zu den Verantwortungsträgern in den Regierungen der beteiligten Länder.

Diese Sichtweise wurde mehr als einmal an diesem Abend betont. Das sei die Voraussetzung, um zielführende und auch finanziell machbare Pläne umsetzen zu können.

Der Masterplan sei ein Beispiel für die Weitsicht und strategische Ausrichtung der Vorhaben. Die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg ist gediehen, so Goldstein. Über Stadt- und Ländergrenzen hinweg ist durch die still und einvernehmlich handelnden Personen eine gemeinsame Arbeit in Gang gekommen, für die man sich nur wünschen könne, dass sie erfolgreich fortgesetzt werden kann, auch wenn die bürokratischen Hürden zuweilen unüberwindlich scheinen.