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| 01:30 Uhr

Rosenbach freut sich auf die Jury des Bundes-Dorfwettbewerbs

Nach der Auszeichnungsveranstaltung des Landeswettbewerbes, bei der Rosenbach den 2. Platz belegte, stieß Bürgermeister Roland Höhne (Mitte) mit engagierten Bürgern auf den Erfolg an. Foto: Uwe Menschner
Nach der Auszeichnungsveranstaltung des Landeswettbewerbes, bei der Rosenbach den 2. Platz belegte, stieß Bürgermeister Roland Höhne (Mitte) mit engagierten Bürgern auf den Erfolg an. Foto: Uwe Menschner FOTO: Uwe Menschner
Rosenbach. Die Gemeinde Rosenbach (bei Löbau) hat sich für den 23. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert. Der Vorbereitungskreis mit Vertretern von Vereinen, Institutionen, der Gemeinde und Unternehmen hat bereits den genauen Ablauf der Präsentation vor der Wettbewerbsjury festgelegt. Uwe Menschner

„Uns stehen dafür zweieinhalb Stunden zur Verfügung“, sagt Bürgermeister Roland Höhne (CDU). Der Startschuss fällt im Vereinshaus der Gemeinde. Daran schließt sich eine Rundfahrt durch die Gemeinde an. Details möchte Roland Höhne aber noch nicht verraten: „Unsere Mitbewerber interessieren sich doch auch dafür. “

Der genaue Termin für die Präsentation steht dabei noch gar nicht fest. Roland Höhne rechnet damit, dass die Kommission im Zeitraum von Mitte August bis Mitte September seiner Gemeinde ihren zweieinhalbstündigen Besuch widmet.

„In dem eng begrenzten Zeitraum wollen wir so viele Höhepunkte wie möglich herüberbringen. Kurz vor der Präsentation werden wir sicher auch noch einmal die Einwohner mobilisieren“, sagt der Bürgermeister. Circa 35 Kommunen könnten als „Konkurrenten“ in Frage kommen. Zu den festgelegten Kriterien des Bundeswettbewerbs zählen Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Entwicklung, Grüngestaltung und Entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft.

Rosenbach kann dabei viel Positives in die Waagschale werfen: Der Zusammenhalt der Einwohner und das Zusammenwirken der Vereine mit der Gemeinde funktioniert nach Ansicht von Roland Höhne sehr gut. Und gerade für Familien mit Kindern seien gute Voraussetzungen geschaffen worden: „In den Nachwuchs investieren wir das meiste Geld. Unsere Kindereinrichtungen sind zu 100 Prozent ausgelastet“, freut sich Höhne. Rosenbach selbst präsentiert sich sehr grün – nicht künstlich, sondern natürlich. Das Dorfbild sieht sehr sauber und gepflegt aus. Die Landschaft wird von vielen Flächennaturdenkmalen sowie dem Rotstein als ältestem sächsischem Naturschutzgebiet geprägt. Das nährt die Hoffnung auf Erfolg: „Wir möchten auf jeden Fall eine Medaille gewinnen“, zeigt sich Roland Höhne optimistisch. Dabei sei schon die Qualifikation zum Bundeswettbewerb ein bisschen überraschend gewesen. „Denn wir hatten erst auf Bezirksebene den vierten Platz und dann auf Landesebene den zweiten Platz belegt. Wir haben also überholt, ohne einzuholen“, freut sich Roland Höhne. Je näher die Präsentation rückt, umso größer dürfte die Euphorie der Einwohner werden.

„Die Begeisterung ist von Stufe zu Stufe im Wettbewerb gestiegen“, betont Roland Höhne. Die Auszeichnungsveranstaltung des Bundeswettbewerbes findet auf der Grünen Woche in Berlin Anfang 2011 statt. Ob sich Rosenbach als Vertreterin des Kreises Görlitz dort eine Medaille umhängen kann – wer weiß? Die Gemeinde Nebelschütz (Kreis Bautzen) hat 2007 gezeigt, wie es geht – sie holte beim Bundeswettbewerb Silber. Uwe Menschner