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| 16:52 Uhr

Station junger Techniker und Naturforscher
Roboter-Camp-Kinder stellen Ergebnisse vor

Die Teilnehmer und Betreuer des Roboter-Camps in der Station Junger Techniker und Naturforscher in Weißwasser: Am Freitagnachmittag stellten sie den zahlreichen Gästen die selbst gebauten Roboter vor.
Die Teilnehmer und Betreuer des Roboter-Camps in der Station Junger Techniker und Naturforscher in Weißwasser: Am Freitagnachmittag stellten sie den zahlreichen Gästen die selbst gebauten Roboter vor. FOTO: Arlt Martina
Weißwasser. Im Rahmen des Technik-Workshops „Bau Deinen Roboter“ haben sechs Teilnehmer zwischen elf und 14 Jahren ein Camp in der Station Junger Techniker und Naturforscher in Weißwasser verbracht. Von Martina Arlt

Zum Abschluss präsentierten die Mädchen und Jungen ihre selbst gebauten Roboter. Für das technische Verständnis der Teilnehmer gab es vom reichlich erschienenen Publikum viel Applaus.

Während Randolf Rotta sich den Hut für dieses Camp aufsetzte, wurde er von Robin Henke, Frank Thorhauer, Sigmar Geier und fleißigen Helfern unterstützt. Die Arbeit mit Holz, Elektronik und Programmierung stand im Mittelpunkt. Dazu benötigten sie Sperrholz, spendiert von der Tischlerei Nickel, eine Bohrmaschine, Laubsäge, einen Lötkolben sowie Lineal und Bleistift. Fast täglich bauten die Kinder von 8 bis

22 Uhr an ihren ferngesteuerten Exponaten und waren in ihrem Eifer kaum zu bremsen. Katharina und Sebastian wollten gemeinsam einen Roboter konstruieren, doch am Ende entstand aus einem Auto ein Panzer. „Unser großes Ziel war es ja, dass die selbst gebauten Roboter ferngesteuert sind und sich programmieren lassen, sodass sie beim dritten Spremberger Robotertag am 18. September 2018 einsatzbereit sind. So ganz haben wir es nicht geschafft. Aber die Exponate können zu Hause perfektioniert werden“, sagt Randolf Rotta, der in der Station die Arbeitsgemeinschaft Digitaltechnik leitet.

Selbst ist Randolf Rotta seit der vierten Klasse in der Station zu Hause“. Die vier Jungen treffen sich jeden Sonnabend zwischen 9.30 und 12 Uhr in der Station, Interessenten können sich gern dazu gesellen.

Zudem besuchten die Campteilnehmer das Klärwerk Cottbus, wo sie sich die Leitwarte sowie den Kanalinspektionsroboter anschauten. Zu den Ausflugszielen gehörten auch die Uni Cottbus sowie das Unex-Schülerlabor der BTU.

Das nächste Roboter-Camp soll vom 25. Februar bis zum 3. März 2019 in Weißwasser stattfinden. Dann gibt es eine Jugendbegegnung zwischen jungen Leuten (zwölf bis 16 Jahre) aus Südfrankreich und Deutschland.