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| 01:50 Uhr

Rietschen will „Schanze“ entschärfen

Rietschen. Jochen Adler rannte mit seinem Hinweis im Rietschener Gemeinderat bei Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) jüngst nur offene Türen ein. Am Ortsausgang des Rietschener Ortsteils Nieder Prauske, so Adler, sei die Straße dringend reparaturbedürftig. dpr



Brehmer hatte auf diesen Umstand selbst jedoch schon beim Straßenbauamt in Bautzen wiederholt aufmerksam gemacht. Im Ergebnis sei die Straße in dem Abschnitt nur oberflächlich mit Splitt und Emulsion bearbeitet worden, berichtete Brehmer. Das jedoch reiche nicht aus. Die Fahrbahn sei an einer Stelle stark ausgefahren. „Da ist eine richtige kleine Sprungschanze entstanden“, so der Bürgermeister. Das sei nicht ungefährlich. Zumal der Straßenabschnitt auch kurvig sei. Ralf Brehmer versprach, nochmals beim Straßenbauamt vorzusprechen.

Ebenfalls für gefährlich erachtet Jochen Adler einen Straßenbaum im Rietschener Ortsteil Hammerstadt. Dabei handle es sich um einen schon stark vertrockneten Ahornbaum. Immer wieder würden Rindenteile herabfallen und Menschen gefährden, die darunter herlaufen.

Bürgermeister Ralf Brehmer versprach, sich das anzusehen. Zuständig, falls die Situation tatsächlich als gefährlich einzustufen ist, sei jedoch ebenfalls das Straßenbauamt. „Das ist eine Kreisstraße“, so der Bürgermeister. Für sie trage die Gemeinde nicht die Baulast.