Dieser muss nun noch von den Räten in Kreba-Neudorf beraten werden.

Seit Beginn der Verwaltungsgemeinschaft im Jahr 1999 zwischen Rietschen und Kreba-Neudorf musste die damals gefasste Gemeinschaftsvereinbarung nicht ein einziges Mal geändert werden.

"Die Gemeinschaft hat sehr lange ohne nötige Veränderung der Vereinbarung Bestand gehabt", erklärte Rietschens Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) während der Gemeinderatssitzung. Gleichzeitig betonte er jedoch auch, dass dies noch lange nicht heiße, dass man sich in allen Punkten stets einig gewesen wäre. Gegenwärtig laufe die Zusammenarbeit der Gemeinden allerdings reibungslos.

Ab kommendem Jahr soll die Rietschener Verwaltung die Aufgaben der Straßenunterhaltung, des Feuerwesens, der Gewässerunterhaltung sowie der wirtschaftlichen Beteiligung der Gemeinde Kreba-Neudorf übernehmen. Die Befugnisse von Rietschen erstrecken sich laut Vereinbarung jedoch nur auf Aufgaben, die in Zusammenhang mit Fördergeldern stehen. Entsprechende Mehraufwendungen wie entstehende Personalkosten sollen in den Haushalt 2016 eingearbeitet werden.