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Rietschen diskutiert erneut Beiträge für Geschwisterkinder

Rietschen. Die Gemeinderäte von Rietschen diskutieren am kommenden Montag erneut über höhere Elternbeiträge für Geschwisterkinder in Kitas. Eine Entscheidung darüber hatte der Gemeinderat in seiner November-Sitzung noch vertagt. dpr



Die mögliche Erhöhung der Beiträge ergibt sich aus einem Beschluss des Jugendhilfe-Ausschusses. Der hatte entschieden, dass der Landkreis Görlitz Eltern für ihr zweites, drittes oder viertes Kind an einer Kita zehn Prozent weniger Nachlass als bisher einräumt. Für Alleinerziehende reduziert sich der Nachlass sogar um 15 Prozent. Die Gemeinde Rietschen müsste diese zehn beziehungsweise 15 Prozent aus eigenen Mitteln finanzieren, wenn sie den betroffenen Eltern und Alleinerziehenden ab dem neuen Jahr keine höheren Beiträge zumuten will.

Um den Räten Entscheidungshilfe zu geben, hat die Gemeindeverwaltung die mögliche Mehrbelastung für den Rietschener Haushalt ausgerechnet. Demnach müssten pro Jahr 3600 Euro abgezweigt werden. In ihrer Beschlussvorlage empfiehlt die Verwaltung, die Elternbeiträge statt dessen zu erhöhen.

In der Rietschener Nachbargemeinde Weißkeißel ist das bereits passiert. Der Stadtrat von Weißwasser hat eine Entscheidung wie in Rietschen ebenfalls zunächst vertagt.