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| 02:56 Uhr

Rettungsdienst weiter mit DRK und ASB

Görlitz. Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) sollen ab Februar 2014 weiterhin den Rettungsdienst im Landkreis Görlitz übernehmen. Am Dienstag hat der Landkreis Görlitz die am Vergabeverfahren beteiligten Bieter über die Vergabeentscheidung informiert. pm/rw

Danach beabsichtigt der Landkreis, die Durchführungsverträge für die neue Vertragsperiode mit vier im Landkreis schon bisher tätigen Hilfsorganisationen zu schließen. Jetzt müsse noch die gesetztliche Einspruchsfrist abgewartet werden.

In den Bereichen Niesky (Rettungswache Niesky, Außenstelle Mücka, Rettungswache Rothenburg) und Görlitz (Rettungswache Görlitz, Rettungswache Reichenbach) soll die ASB Rettungsdienst und Katastrophenschutz gGmbH den Zuschlag erhalten, im Bereich Löbau (Rettungswachen Löbau, Bernstadt und Ebersbach) die ASB Rettungs- und Sozialdienst gGmbH. Die DRK Schlesische Oberlausitz gGmbH soll im Bereich Weißwasser (Rettungswache Weißwasser, Rettungswache Boxberg, Ortsteil Klitten, Außenstelle Bad Muskau) beauftragt werden, im Bereich Zittau (Rettungswachen Spitzkunnersdorf und Zittau) der DRK Kreisverband Zittau. Die neuen Verträge laufen laut Kreis über fünf Jahre und können einmalig um zwei Jahre verlängert werden.

An dem Vergabeverfahren hatten sich insgesamt neun verschiedene Bewerber beteiligt. Für die Zuschlagsentscheidung waren neben dem Preis, die Qualität des Rettungsdienstes sowie ein ehrenamtliches Engagement im Katastrophenschutz ausschlaggebend.

Am 17. Mai wurde das Ausschreibungsverfahren mit der Bekanntmachung sachsenweit veröffentlicht. Die Vorbereitungen dazu waren intensiv. Diese wurde nicht nur von einer Arbeitsgruppe des Technischen Ausschusses, sondern auch durch eine Rechtsberatung begleitet. "Es ist eine Mammutaufgabe", sagte damals der zuständige Dezernent Werner Genau.

Die Leistungen, die vergeben werden, haben einen Gesamtwert von rund 100 Millionen Euro und betreffen rund 260 Mitarbeiter.