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| 14:47 Uhr

Landkreis Görlitz
Rekord: Mit Tempo 234 auf Bundesstraße geblitzt

 Der Blitzer an der Muskauer Straße in Weißwasser hatte auch 2018 gut  zu tun.
Der Blitzer an der Muskauer Straße in Weißwasser hatte auch 2018 gut zu tun. FOTO: Regina Weia
Görlitz. Der Landkreis Görlitz hat im vergangenen Jahr von den ertappten Verkehrssündern 1,8 Millionen Euro eingenommen. Von Regina Weiß

Bei Geschwindigkeitsmessungen zwischen Groß Düben und Oderwitz sind im vergangenen Jahr insgesamt 80 700 Verkehrsteilnehmer geblitzt worden. Das teilt die Kreisverwaltung in Görlitz der RUNDSCHAU mit. Im Vorvorjahr waren noch 83 085 Verkehrsteilnehmer mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung registriert worden.

Konkret bedeutet das, dass in den vergangenen zwölf Monaten 52 441 Bescheide über  Verwarngelder (2017: 54 359) verschickt wurden. Diese gibt es bei Geschwindigkeitsüberschreitung von ein bis 20 Kilometer pro Stunde außerorts beziehungsweise innerorts. Was darüber ermittelt wird, für den gibt es ein Bußgeld. Landkreisweit waren es 8198 Bußgelder. 2017 lag die Zahl noch bei 8726. Die Einnahmen belaufen sich aus den Bescheiden auf 1,8 Millionen Euro. 2017 hatte die Kreisverwaltung in diesem Bereich noch 1,94 Millionen Euro eingenommen.

Im gesamten Landkreis Görlitz befinden sich acht stationäre Messanlagen. Außerdem sind Mitarbeiter mit vier Messfahrzeugen unterwegs. Am häufigsten löste der stationäre Blitzer in Nieder Seifersdorf in Fahrtrichtung Autobahn aus. 6162 Geblitzte gab es hier Das heißt, dass der Starenkasten im Durchschnitt 16 Mal am Tag gefordert war. In Uhyst auf der B 156 gab es 5216 Geblitzte, in Kodersdorf auf der B 115 2070. In Markersdorf in Fahrtrichtung Reichenbach gab es 2046 mal Rotlicht und in Weißwasser 1796 Fotos. Das sind durchschnittlich vier Autofahrer am Tag, die Tempo 50 auf der Muskauer Straße überschreiten.

Den Blitzerrekord 2018 stellt wieder ein Autofahrer im Süden des Kreises auf. Er wurde laut Kreisverwaltung auf der B 178 mit Tempo 234 ermittelt. Erlaubt sind dort 100 km/h. Daraufhin folgten eine Geldstrafe von 1500 Euro sowie drei Monate Fahrverbot.

Der Kreis Görlitz führt insbesondere an Altenheimen, Schulen und Unfallschwerpunkten die Geschwindigkeitskontrollen durch, um einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Damit soll erreicht werden, dass Kraftfahrer besonders bei diesen Einrichtungen die zulässige Höchstgeschwindigkeit einhalten.