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| 09:01 Uhr

Reh bei Eulo ist kein Wolf-Opfer

Forst.. Das bereits im vergangenen November bei Eulo gefundene tote Reh ist nicht von einem Wolf gerissen worden, sondern wahrscheinlich durch einen Unfall mit einem Auto gestorben.

Das hat nach Angaben von Norbert Elsner von der Oberförsterei Kathlow eine Wolfsbetreuer-Schulung am vergangenen Sonnabend ergeben, an dem auch zwei Jäger des Kreisjagdverbandes Spree-Neiße teilgenommen hatten. Den Angaben zufolge habe der Tierkörper keine Hinweise auf einen Wolfsangriff aufgewiesen, dafür aber großflächige Blutergüsse an der linken hinteren Körperseite. Diese ließen auf einen Verkehrsunfall schließen, so der Revierförster. Auch ein Fuchs könne den Spuren zufolge nachträglich vom Kadaver gefressen haben, sagte Elsner.
Bereits am 26. November sei das tote Reh von einem Jagdpächter dem Wildbiologischen Büro Lupus zur Prüfung übergeben worden - nicht, wie von Tierarzt und Jagdpächter Dr. Detlef Borchardt während einer Wolfsdiskussion in Keune angegeben, vor einigen Wochen.
Laut Elsner ist der Kadaver eingefroren worden. Dieser Fund sei, anders als zunächst von Ilka Reinhard wegen der ungenauen Zeitangabe auf RUNDSCHAU-Nachfrage mitgeteilt, dem Büro Lupus bekannt. (fm)