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| 02:49 Uhr

Ratsmitglieder fordern: Tillich soll nach Trebendorf kommen

Trebendorf. Die Entscheidung zum Abbaufeld II des Tagebaus Nochten will die Leag im zweiten Quartal dieses Jahres fällen. Gemeinderätin Marina Kowalick aus Trebendorf ist das viel zu spät. Gabriela Nitsche

Das sei wie ein Gummiband. Junge Familien aus dem Ortsbereich Klein Trebendorf und die Einwohner aus dem Ortsteil Mühlrose würden wie auf einem Pulverfass sitzen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sei 2008 in Trebendorf gewesen, als der Grundlagenvertrag mit Vattenfall für Hinterberg unterschrieben wurde. "Seitdem hat er sich nicht mehr sehen lassen. Er sollte uns unterstützen", fordert sie. Dabei wird sie von Ratsmitglied Uwe Radtke und weiteren unterstützt.

Der Ortsteil Hinterberg gehört zu jenen Bereichen, deren Umsiedlung im Braunkohlenplan von 1994 besiegelt ist. Etwa 140 Personen von 45 Grundstücken haben längst ein neues Zuhause gefunden - der überwiegende Teil in neu errichteten Wohngebieten in Trebendorf.