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| 02:50 Uhr

Rasenplatz für Nachwuchs-Kicker

Der "Rote Platz" in Schleife wird zum Rasenplatz umgebaut.
Der "Rote Platz" in Schleife wird zum Rasenplatz umgebaut. FOTO: A. D.
Schleife. Das Bewässerungsproblem für den Sportplatz am Jahnring ist gelöst. Lok-Schleife-Vereinsvorsitzender Detlef Rakel ist glücklich, und mit ihm über 340 Mitglieder, sagt er. Gabi Nitsche

Denn damit sei die Grundlage für gute Trainings- und Spielbedingungen gegeben. Der Sportplatz wird jetzt mit Wasser aus der Struga versorgt.

Die Bewässerungsanlage am Jahnring war bisher über einen Brunnen gespeist worden. Der fiel trocken. Der Sportverein meldete das noch bei Vattenfall als Bergbauschaden an. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung sei es gelungen, dass dieser Schaden anerkannt wurde, sagt Vereinsvorsitzender Detlef Rakel. Mit dem nachfolgenden Bergbaubetreiber Leag gelang es dankenswerterweise, eine Vereinbarung zu treffen, berichtet Bauamtsleiter Steffen Seidlich. "Doch wichtig war es dem Unternehmen und uns ja auch, dass eine bergbauunabhängige Lösung gefunden wird." Indem jetzt das Wasser aus der Struga per Vakuumleitung und zu zwei Zisternen á 10 000 Liter gepumpt wird, ist diese Lösung gefunden. "Mit dem Wasser wird der Sportplatz mechanisch bewässert, und über Nacht laufen die Zisternen dann sukzessive wieder voll. Das funktioniert", beschreibt Detlef Rakel die Vorgehensweise.

Rakel hat eine zweite positive Nachricht in petto: "Wir bauen den ,Roten Platz' zu einem Rasenplatz um und verbessern damit wesentlich die Trainingsbedingungen für unseren Nachwuchs." Der sogenannte Rote Platz ist derzeit noch ein Ascheplatz, der eigentlich nur im Winter genutzt werden kann. Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Maßnahme, die von der Stiftung "Zuhause in Schleife" unterstützt wird. Ende August, Anfang September soll gebaut werden. Der neue Rasenplatz soll 30 mal 54 Meter groß sein, so Rakel. Das Bauamt der Gemeinde Schleife begleitet das Vorhaben als Eigentümer des Grundstücks.

Bewässerungsprobleme gibt es auch für den Faustballer-Platz im Ortsteil Rohne, wo der Brunnen ebenfalls trockenfiel. Hier gebe es jedoch keinen anerkannten Bergschaden. Aber die getroffene Vereinbarung zwischen der Leag und Schleife sehe vor, so der Bauamtsleiter, die Gemeinde mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, um Abhilfe zu schaffen. Das soll noch im Sommer erfolgen, kündigt Steffen Seidlich an.