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| 02:54 Uhr

Randalierer zerschießen erneut Lampen

Viel Müll hat die Silvesternacht beschehrt. Thomas Frank und Michael Witt vom Prell Gebäudedienst räumen im Auftrag der Vermieter vor Wohnhäusern in der Görlitzer Straße, am Freizeitpark und im Prof.-Wagenfeld-Ring in Weißwasser auf.
Viel Müll hat die Silvesternacht beschehrt. Thomas Frank und Michael Witt vom Prell Gebäudedienst räumen im Auftrag der Vermieter vor Wohnhäusern in der Görlitzer Straße, am Freizeitpark und im Prof.-Wagenfeld-Ring in Weißwasser auf. FOTO: Joachim Rehle
Weißwasser. Wenn die große Silvesterparty Geschichte ist, erinnert oft noch Dreck auf den Straßen an die letzte Nacht des Jahres. Kehrmaschinen vom Weißwasseraner Wirtschaftshof jagen nun die Reste der funkelnden Feuerwerksraketen. ni

Denn die Straßen sollen möglichst schnell wieder sauber sein, so Gerd Preußing vom Referat Technischer Service in der Stadtverwaltung. "Das Gröbste haben wir bereits weggeräumt. Und am Montag setzen wir noch einmal die Kehrmaschine ein", kündigt Preußing an.

Am heutigen Freitag sind Helfer zu Fuß unterwegs auf den Gehwegen von städtischen Grundstücken, um diese von Überbleibseln von Knallern, Papierschlangen und Konfetti zu befreien. "Es sind zusätzliche Kräfte, die eigentlich für den Winterdienst bereitstehen", erklärt Preußing.

So wie die Stadt Weißwasser sei auch jeder andere gefordert, vor der eigenen Tür zu kehren. Nicht nur Eigentum verpflichte, sondern auch die Straßenreinigungssatzung von Weißwasser. Für Gerd Preußing hatte es den Anschein, dass in der Silvesternacht 2013/2014 deutlich mehr in Weißwasser geknallt wurde als ein Jahr zuvor.

Dass in der Silvesternacht Papierkörbe und aufgestellte große Aschenbecher zerlegt wurden, sei kein Grund zur Freude. "Aber dabei blieb es ja nicht. Zwischen Weihnachten und Neujahr haben Vandalen die komplette Straßenbeleuchtung im Prof.-Wagenfeld-Ring zerschossen. Wir mussten wieder alle Lampen auswechseln", ist Gerd Preußing sauer.

Es sei ärgerlich, dass es noch nicht gelang, die Verursacher zu erwischen, obwohl die Öffentlichkeit schon vor Wochen zur Mithilfe aufgerufen worden war. Denn bereits im Herbst waren in verschiedenen Weißwasseraner Straßen die Glühbirnen der Straßenlampen mutwillig zerstört worden. Kleine Kunststoff-Kügelchen mit fünf bis sechs Millimeter Durchmesser auf den Gehwegen ließen auf Schüsse mit der Druckluftwaffe schließen, hieß es Anfang Dezember. Die RUNDSCHAU berichtete, wie die Mitarbeiter vom Bauhof Straßenmast für Straßenmast mit dem Hebebühnenlift abfuhren und die 70-Watt-Birnen austauschten.