Thema der Vorstellung war es, erfolgreiche Projekte der Radverkehrsförderung in Deutschland zu zeigen.
Der Niederschlesische Oberlausitzkreis hat mit seinen Radwegen von 600 Kilometern Länge das am besten ausgebaute Netz in der Oberlausitz. „Die Oberlausitz entwickelt sich zu einer Ferien und Radwanderregion mit den Schwerpunkten Aktivurlaub in außergewöhnlichen Landschaften, historischen Städten und Brauchtum erleben“ , heißt es dazu aus dem Landratsamt. Dabei wird die Marke "Oberlausitz per Rad" aufgebaut und die viersprachige Beschilderung des Oder-Neiße-Radweges in Deutsch, Polnisch, Tschechisch und Englisch durchgeführt.
„Vier überregionale Radwege - der Oder-Neiße-, Spree-, Heide-Teich-Radweg und Städtetour - durchqueren unseren Landkreis und bieten dem Urlauber viel Interessantes und Wissenswertes“ , berichtete Martina Brandt vom Landratsamt.
Vier touristische Destinationen, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, das Lausitzer Neißeland, das Lausitzer Seenland und das Lausitzer Bergland prägen die Landschaften im NOL. Aber auch ein umfangreiches Themenradwegenetz kann der Landkreis aufweisen. Neben der Tour um das Schleifer Kirchspiel, zur Badeseetour von Halbendorf nach Kromlau, der Holzhaustour, dem Wolfsradweg, der Rundtour um die Teichgebiete Niederspree, der Rundtouren um den Stausee Quitzdorf, die Kollmer Höhen, die Königshainer Berge gibt es viele Möglichkeiten die touristischen Besonderheiten der Region der Heide-Teichlandschaft und des Lausitzer Neißelandes zu entdecken.
Der Anschluss des Neiße-Radweges von Rothenburg nach Görlitz ist bis Ende 2006 geplant. Finanziert wird der Ausbau des Radwegenetzes durch Fördermittel der EU und des Freistaates.