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| 14:24 Uhr

Freizeit und Bewegung
Radfahrerlebnis für jedermann endet in Rothenburg

Weißwasser. Die 17. Sternradfahrt am 5. Mai bietet Touren für jeden Anspruch. Die Streckenlängen reichen von 26 bis zu 81 Kilometern.

In gut einer Woche geht es los. Tausende Radfahrer werden wieder kräftig in die Pedale treten und quer durch den Landkreis Görlitz unterwegs sein. Die 17. Sternradfahrt führt am Samstag, 5. Mai, nach Rothenburg. Die Veranstaltung steht 2018 im Zeichen zweier Jubiläen. Zum einen feiert die Gastgeberstadt ihr 750-jähriges Jubiläum, zum anderen wird der Landkreis Görlitz zehn Jahre alt. Die Sternradfahrt ist im Jahresprogramm beider Jubilare somit ein wichtiger Höhepunkt. Darauf weist  Maja Daniel-Rublack von der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) hin.

Auf elf Touren können die Radfahrfreunde zum Zielort radeln. Zusätzlich wird ein Rundkurs angeboten. Die kürzeste Tour ist 26 Kilometer lang und die längste 81 Kilometer. Für jeden Anspruch und jedes Leistungsniveau ist eine passende Route dabei. Mit Leknica, Wegliniec, Zgorzelec und Hradek nad Nisou werden auch Startpunkte für die Nachbarn in Polen und Tschechien eingerichtet. Entlang der Strecken freuen sich zahlreiche Stempelstellen auf die Radler. Viele von ihnen bieten Getränke und einen Imbiss zur Stärkung an. Einige bereiten zudem kulturelle Einlagen vor. Ein Zwischenstopp lohnt sich auf jeden Fall auch für einen Stempel im Teilnahmepass. Wer mindestens drei Stempel gesammelt hat, nimmt automatisch an der Tombola teil. Ein Trekkingrad lockt dabei als Hauptpreis.

„Für Familien eignet sich der Oder-Neiße-Radweg. Er ist zum größten Teil autofrei und weist nur wenige, kurze Anstiege auf“, so die Einschätzung von Peter Schellin vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Görlitz/Ostsachsen.

 Ungeübte Pedalritter aus dem Süden des Landkreises sollten sich nicht den gesamten Oder-Neiße-Radweg zumuten. Sie könnten mit dem ÖPNV in Görlitz anreisen und von dort aus die verbleibenden 30 Kilometer mit dem Rad Richtung Rothenburg zurücklegen, raten die Organisatoren.

Sportliche Fahrer kommen dagegen auf der Tour Seifhennersdorf-Rothenburg auf ihre Kosten. Vor allem der Anstieg kurz vor Herrnhut, der auch „Langsamer Tod“ genannt wird, hat es in sich. Und auch aus dem schönen Pließnitztal hinauf nach Friedersdorf geht es noch einmal ordentlich zur Sache! „An den beiden Pilaren der Sächsisch-Preußischen Grenzziehung nach 1815 kann ja mal eine Verschnaufpause eingelegt werden“, rät Schellin.

 Sternradfahrtteilnehmern, die auch die Natur genießen wollen, empfiehlt sich die Tour von Bautzen nach Rothenburg. Sie folgt, oft auf naturbelassenen Wegen, anfangs dem wunderschönen Spreeradweg und später auch dem Froschradweg. Vorbei geht es an zwei großen Stauseen, etlichen Badeseen und gefühlt „tausend“ Teichen. „Die Strecke ist touristisch sehr gut erschlossen, bietet viele Rastplätze und Gaststätten und verschont vor anstrengenden Anstiegen“, schwärmt Radfahrexperte Schellin.

Wer gern in Gesellschaft radelt, kann an der geführten Tour des ADFC Görlitz/Ostsachsen teilnehmen. Die Tourenleiter haben dafür einen alternativen Streckenverlauf geplant. Start ist um 10 Uhr an der Blumenuhr vor dem Theater in Görlitz. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

 
www.sternradfahrt.de

(pm/ni)