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| 02:51 Uhr

Putzautomat und Pittiplatsch

Am Rande der Groß Dübener Ratssitzung Donnerstagabend ging es um Häuser mit großen Fensterflächen, und dass es einen enormen Aufwand bedeutet, diese zu putzen. René Köppen hat damit kein Problem, bekannte der Gastwirt aus Groß Düben. ni/rw/ckx

Denn: "Ich bin seit über 30 Jahren mit einem Fensterputzautomaten verheiratet…" Nun sind alle gespannt, ob er nach Erscheinen dieser Zeilen mit einem blauen Auge hinterm Tresen steht, weil die "Automatin" schlagkräftig darauf reagiert.

Mittwochabend im dicksten Schneegestöber machten sich die Trebendorfer Räte auf den Weg zur Sitzung. Frank Gärtig schützte sein Haupt mit einer Pudelmütze in den Farben hellblau und weiß. Er würde aussehen wie Pittiplatsch, der Liebe, hieß es. Da hat ja Bürgermeisterin Kerstin Antonius voll ins Schwarze getroffen. Denn die Mütze war eine kleine Aufmerksamkeit zum Geburtstag des Trebendorfers.

Bei der (vorübergehenden) Verabschiedung von Trebendorfs und Schleifes Kommunalberater Thomas Jansen gab es viele Dankesworte und gute Wünsche. Zum Beispiel diesen von Bürgermeister Reinhard Bork: "Bewahre Deinen Humor. Wer schaffen will, muss fröhlich sein und den Arsch zusammenkneifen…."

Zu Beginn jeder Ratssitzung in Boxberg geht es um die "Geburtstagskinder" der letzten Wochen. Diesmal gab es eins. Der Uhyster Jürgen Gruner, zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters, bekam von diesem die besten Wünsche übermittelt und einen Blumenstrauß überreicht. Ob er das Alter verraten dürfe, wollte Achim Junker wissen. Jürgen Gruner zögerte. "Du bist doch jung an Lebensjahren", erwiderte Junker und verriet, dass Gruner 60 Jahre alt geworden war.

SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Jurk gab bei seinem Neujahrsgespräch unumwunden zu, umfragegeschädigt zu sein. "Wer hätte denn wirklich gedacht, dass der Brexit passiert und Trump gewählt wird", erklärte der Weißkeißeler.

Die Gemeindeverwaltung Boxberg ist ein fruchtbares Pflaster. So konnte Bürgermeister Achim Junker in der jüngsten Ratssitzung darüber informieren, dass Kämmerin Stefanie Arndt wieder guter Hoffnung ist. In der gleichen Sitzung begrüßte er Seekoordinator Roman Krautz wieder aus der Elternzeit. Der Nachwuchs kommt allerdings nicht Boxberg zugute. Beide Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung leben in Wittichenau.

Ende des Jahres hatte sich der Stadtrat in Bad Muskau auf die elf Sitzungstermine der Ratssitzungen im neuen Jahr geeinigt. Nach einem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion findet die Sitzung im Februar nicht im roten Rathaus von Bad Muskau, sondern in der Fürst-Pückler-Grundschule statt. Dort sei ein barrierefreier Zugang für interessierte Bürger möglich. Der Beschluss dazu fiel ohne Diskussion einstimmig. "Da ist ja nichts dagegen einzuwenden", äußerte sich Stadtrat Wilfried Bartholomäus (Linke) nach der Beschlussfassung, "aber ich hoffe, dass sich der Zuspruch nicht so darstellt wie bei der Umfrage zur Namensgebung des Grenzvorplatzes."