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| 01:00 Uhr

Pulsnitz geputzt, nun geht es gegen die Post aus Elbflorenz

Weißwasser.. 5:0 gewannen die Fußball-Junioren von Grün-Weiß Weißwasser ihr Bezirkspokalspiel beim VfL Pulsnitz. Mit diesem Faustpfand lässt es sich gut leben – Sonntag beim Bezirksliga-Heimspiel gegen Post-SV Dresden. (mü)


Die Pulsnitzer hatten den Weißwasseranern durchaus etwas entgegen zu stellen. Immerhin sind sie bis dato ungeschlagener Spitzenreiter der Bezirksklasse. Sten Schmidt, von Grün-Weiß-Coach Fred Kölzow schon vor Tagen ins Team zurückgeholt, kittete die Abwehr. Somit konnte Axel Buder erneut hinter den Spitzen agieren und damit die Offensive der Grün-Weißen ver stärken.
Die Weißwasseraner bestimmten von Anbeginn das Geschehen. Bereits in der 10. Minute schlug es im Pulsnitzer Kasten ein: Axel Buder passte glänzend zu Sebastian Kölzow - und der ließ sich diese Chance zur Führung nicht entgehen. Kurz darauf fast Duplizität der Ereignisse, nur in umgedrehter Reihenfolge: Kölzow passte auf Buder - 2:0 für Grün-Weiß. So hätte es weitergehen können, meinte die Gäste. Aber sie stellten sich in dieser Phase wohl selbst ins Abseits. Plötzlich war nämlich der Spielfaden gerissen. Jeder wollte nun einen Treffer beisteuern, Einzelaktionen bestimmten die Szenerie. Das war Gift für die Favoriten. Immerhin: Marc Jakob hatte noch zwei große Möglichkeiten, aber die verstrichen ungenutzt.

Kabinenpredigt
Nach dem Wechsel, die Kabinenpredigt fiel entsprechend heftig aus, stellte Grün-Weiß die Formation um. Marcus Berno rückte aus dem Mittelfeld in den Sturm, Martin Tzschacksch kam neu. Die Pulsnitzer wollten mehr als nur Außenseiter sein. Sie stürmten vehement, aber mit bescheidenem Erfolg. Was dennoch bedrohlich wirkte, wurde von Weißwassers Defensive entschärft. Speziell Keeper Steven Knobl, vor Saisonbeginn von Stahl Rietschen gekommen, glänzte mehrfach. Letztendlich ging aber die Pulsnitzer Drangperiode wieder vorbei. Die Weißwasseraner besannen sich auf ihre Tugenden. In der 69. Minute folgte das 3:0, als sich Sebastian Kölzow über die rechte Außenposition durchsetzte. Abermals fand sein Pass Axel Buder, der einschoss.
Jetzt waren die Hausherren konditionell sicher am Ende. Kölzow wurde in der 80. Minute im Strafraum umgerissen. Den fälligen Elfmeterball versenkte er selbst. In der Schlussminute war es Philipp Hanusch, der mit einem sehenswerten Distanzschuss zum Endresultat traf. Das Ergebnis hätte für die Weißwasseraner noch deutlicher ausfallen müssen, wenn Marcus Berno und Marc Pohl ihre Möglichkeiten in Treffer umgemünzt hätten. Angesichts der Ausfälle - A. Heyter, Besrukow fehlten ohnehin, D. Schneider verletzte sich in Pulsnitz schwer - war Grün-Weiß zufrieden.
Grün-Weiß Weißwasser: Knobl, Kästner, Schmidt, John, Berno, Hanusch, Schneider, Buder, Kölzow, Jakob, Pohl, Tzschacksch, Lehmann.