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| 02:49 Uhr

Profit geht vor Schutz der Natur

Leserbrief. Karsten Brandt schreibt zum Kupferabbau in der Lausitz: Ich bin sicher, dass unsere Nachkommen irgendwann den Raubbau unserer Zeit mit Unverständnis beurteilen. Prinzipiell bin ich gegen den Kupferabbau.

Ich finde, unsere Region ist bezüglich Bodenschätzen schon genug ausgebeutet - siehe Tagebaue. Ich bin für die Ausschöpfung erneuerbarer Energien und Rohstoffe, aber auf eine vernünftige Art (Musterbeispiel Sole in Verantwortung der Eno GmbH). Wenn ich sehe, wie die Wälder zum Teil ausgebeutet werden, vom Zustand der Waldwege ganz zu schweigen … Hier müsste was getan werden. Jeder Eingriff bringt Veränderung. Der Austausch von der Monokultur Kiefer ändert auch die Flora, so verschwinden viele Pilzarten, Brombeeren und Hochgräser sind vermehrt zu beobachten. Wildwechsel verschwinden und somit Pflanzen, die bevorzugt in Nähe dieser wachsen. Wenn das so weitergeht, wird die Lausitzer Heide bald nur Erinnerung sein. Durch den Kupferabbau werden auch Biotope trockengelegt. Von Langzeitfolgen und mit dem Abbau verbundenen Belastungen bzw. Verunreinigungen mal noch ganz zu schweigen.

Natürlich bringt der Abbau auch Vorteile für die Region wie Arbeit und Geld. Und das ist das Stichwort: Es dreht sich alles ums Geld. So wird wohl der Profitgedanke entscheiden. Ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft.