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| 15:53 Uhr

Theater
Premiere für „Eine Nacht in Venedig“ in Görlitz

Görlitz. Die Operette von Johann Strauß wird ab 29. September am Gerhart-Hauptmann-Theater aufgeführt.

„Alle maskiert, alle maskiert, wo Spaß, wo Tollheit und Lust regiert.“ Die neue Görlitzer Musiktheater-Spielzeit beginnt am 29. September mit einem der schönsten und stimmungsvollsten Werke der „Goldenen Wiener Operette“. Hier hat der Wiener Walzer- und Operetten-König Johann Strauß noch melodiöser und kantabler komponiert als in seiner „Fledermaus“, etwa beim Gondellied und beim Lagunenwalzer, kündigt das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz seine nächste Premiere an.

Diese Musik atmet nicht nur venezianisches Lokalkolorit, sondern auch echte Italianitá. Mit den Paaren aus dem niedrigen Stand gibt es auch mehr Sympathieträger als in der „Fledermaus“. Optisch wird die Neuinszenierung von Regisseur Steffen Piontek und seinem Ausstatter Mike Hahne ebenfalls durch venezianisches Lokalkolorit geprägt sein.

Einmal im Jahr feiern die Venezianer ausgelassen den Karneval – und einmal im Jahr besucht der Herzog von Urbino die Lagunenstadt, um das heitere Treiben zu genießen und auch manche zarte Bande zu knüpfen. Nach vielen witzigen Verwirrungen feiern am Ende zwei liebende Paare ein doppeltes Happy-End. Die übertölpelte, blamierte Buffo-Figur im Stück ist der Senator Bartolomeo Delaqua – in dieser Rolle gibt sich Stefan Bley die Ehre, die Premiere fällt nämlich auf den Monat genau mit seinem 40. Bühnen- und Görlitz-Jubiläum zusammen.