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| 03:05 Uhr

Preisrichter nehmen Geflügel unter die Lupe

Die Preisrichter Kjeld Jensen, Bent Nielsen (beide Dänemark), Obmann Helmut Demmler aus Rheinland-Pfalz und der Franzose Roland Grauss (v. l.) beurteilen diesen gelben Orpington-Hahn.
Die Preisrichter Kjeld Jensen, Bent Nielsen (beide Dänemark), Obmann Helmut Demmler aus Rheinland-Pfalz und der Franzose Roland Grauss (v. l.) beurteilen diesen gelben Orpington-Hahn. FOTO: Ingolf Tschätsch/igt1
Trebendorf. Das Krähen der Hähne ist Freitagmorgen schon vor der Reinert-Ranch zu hören gewesen. Am heutigen Sonnabend wird die Ausstellung der Schleifer Rassegeflügelzüchter mit der Europaschau für Orpington- und Zwerg-Orpington-Hühner offiziell beginnt. Ingolf Tschätsch / igt1

Reges Treiben hat schon am gestrigen Freitag im Saal der Reinert-Ranch geherrscht. Männer in weißen Kitteln liefen von Käfig zu Käfig, um das edle Federvieh genau unter die Lupe zu nehmen. Es war der Tag der Preisrichter. 14 Experten, darunter zwei Dänen und ein Franzose, bewerteten die Qualität der Tiere.

"Wir werden bis etwa 15 Uhr mit dem Richten zu tun haben" schätzte Obmann Helmut Demmler aus Rheinland-Pfalz. "Wichtig bei den Orpington-Hühnern ist die Form. Sie müssen die eines Würfels haben. Darauf müssen wir beispielsweise achten", so Demmler. Er ist so etwas wie der oberste Preisrichter bei dieser Schau und hat das letzte Wort, wenn es um die Titelvergabe für die Europa-Champions geht.

Während die Preisrichter gefordert waren, nutzten die 79 Orpington-Züchter die Gelegenheit, die Region kennenzulernen. So besuchten sie das Glasmuseum in Weißwasser und waren beim Unternehmen Stölzle zu Gast.

Geöffnet hat die Schau auf der Reinert-Ranch am heutigen Sonnabend von 9 bis 20 Uhr und am Sonntag von 9 bis 12 Uhr. Insgesamt sind 989 rassige Exemplare zu sehen, allein 816 bei der Europa-Schau. Der Eintritt beträgt drei Euro. Für Kinder ist er kostenlos.

Der französische Hühnerzüchter Philippe Royer hat bei Stölzle-Glas zum ersten Mal in seinem Leben eine Glasmacherpfeife in der Hand. Er habe seine Sache als blutiger Anfänger gut gemacht, lobte ihn Horst Schumann (r.), früher selbst Glasmacher in Weißwasser. Er gehört dem Schleifer Rassegeflügelzüchterverein an. Foto: Ingolf Tschätsch
Der französische Hühnerzüchter Philippe Royer hat bei Stölzle-Glas zum ersten Mal in seinem Leben eine Glasmacherpfeife in der Hand. Er habe seine Sache als blutiger Anfänger gut gemacht, lobte ihn Horst Schumann (r.), früher selbst Glasmacher in Weißwasser. Er gehört dem Schleifer Rassegeflügelzüchterverein an. Foto: Ingolf Tschätsch FOTO: Ingolf Tschätsch