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| 17:41 Uhr

Aufgeschschnappt
Preis für Gablenzer Plastiktüten und Pünktlichkeit in Krauschwitz

 Die Frauensportgruppe Gablenz setzt Müllbeutel, Plastebesteck, Pappteller, Gummihandschuhe und CDs in wunderbare Kleider um.
Die Frauensportgruppe Gablenz setzt Müllbeutel, Plastebesteck, Pappteller, Gummihandschuhe und CDs in wunderbare Kleider um. FOTO: Regina Weiß
Weißwasser. Was den Lokalreportern in dieser Woche so alles aufgefallen ist. Von Regina Weiß und Christian Köhler

Mit Wohlwollen haben die Gablenzer Gemeinderäte zur Kenntnis genommen, dass der Freistaat nun Geld zur Unterhaltung der Gewässer zweiter Ordnung gibt. Es gab auch gleich einen Vorschlag  aus den Ratsreihen, was man mit dem Geld machen könnte: Den Biber, der sich in der Räderschnitza festgesetzt hat, umquartieren.

Die Feuerwehrkameraden von Bad Muskau sind auch sportlich unterwegs. So haben die jüngeren gegen die älteren Kameraden Volleyball gespielt.  Wie Stadtwehrleiter Andreas Haertel bei der Jahreshauptversammlung berichten konnte, schlugen sich die Alten beachtlich. Es stand 2:0 für sie. „Die Sirene hat die Jugend vor einem Debakel gerettet“, ist sich Andreas Haertel ganz sicher.

 

Ein großes Dankeschön und eine Spende von 200 Euro hat Siegmar Nagorka, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft, der Feuerwehr Bad Muskau bei der Jahreshauptversammlung überreicht. „Ihr seid ja meist vor mir da“, warf der Stadtrat ein.

Mit einem Grinsen saß der Krauschwitzer Gemeinderat Thomas Najork (CDU) bereits am Tisch, als weitere Ratsmitglieder eintrudelten. Sonst ist es eher anders herum: Besagter Gemeinderat huscht meist erst zum Sitzungsbeginn an seinen Platz. Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) verriet das „Geheimnis“ der Pünktlichkeit: „Thomas Najork hat Urlaub.“

Ein absoluter Hingucker beim 64. Karnevalsumzug in Bad Muskau war die Gablenzer Frauensportgruppe mit ihren Modefantasien. Die Leute am Straßenrand staunten nicht schlecht, dass sich aus Papptellern, Plastikbechern und –geschirr, Plastefolie, CDs, Gummihandschuhen und Müllbeuteln geradezu Roben entstanden sind. Rund 500 Müllbeutel wurden zum Beispiel für eins der Kleider verwendet.

Auch in diesem Jahr staunten die Bad Muskauer Funken nicht schlecht, dass man sich am Rathausschlüssel fast einen Bruch hebt, aber die Stadtkasse im Vergleich verdammt leicht  war. Wilfried Krautz vom Elferrat weiß, warum. „Der Schlüssel gehört zur Schatzkammer im Rathaus, und nur wir wissen, wo die ist“, erklärte er der RUNDSCHAU und Bürgermeister Andreas Bänder (CDU). Letzterer wüsste natürlich auch gern, wo sich diese Kammer befindet…  

 

Gemeckert wird viel, gelobt wird selten: Darüber sind sich Reiner Tillack aus Weißwasser und Gudrun Endlich aus Krauschwitz einig. Beide haben das Reporter-Telefon genutzt, um mal öffentlich Dankeschön zu sagen. Reiner Tillack ist als langjähriger Patient einiges an Schmerzen gewohnt. „Doch diesmal habe ich gedacht, ich kriege ein Kind“, nimmt er das mit Humor. Der Rettungsdienst war nach fünf Minuten vor Ort, das Team im Krankenhaus freundlich und versiert. „Ich würde mich sofort wieder selbst ins Krankenhaus einweisen“, sagt er. Ähnlich sieht es auch die 80-jährige Gudrun Endlich. „Auch wenn die Ärzte, wie mein Haus- oder mein Zahnarzt, viel zu tun haben, nehmen sie sich für mich die Zeit. Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht“, findet sie.

Zwei, die bei der Lausitz-Rallye, immer für einen guten Zweikampf gut sind, sind der gebürtige Oberlausitzer Matthias Kahle und der Norweger Anders Gröndal. Am 4. März konnten sie jetzt Geburtstag feiern. Matthias Kahle wurde 50, Anders Gröndal 35. Klar, dass die Lausitz-Rallye-Organisatoren den Piloten alles Gute wünschen.

Ein kräftezehrende Ratssitzung haben die Räte in Rietschen hinter sich. Und das nicht nur wegen dem Sitzungsende um 22.45 Uhr. Am Montag hatte der Haushaltsbeschluss auf der Tagesordnung gestanden. Gemeinderat Torsten Lorenscheit haderte mit der Lesbarkeit des Haushaltstabellen. „Das ist gefühlt alles Schriftgröße 2?“, sagt er. Wenn man sich mehrere Stunden damit beschäftigt, „kann man irgendwann gar nichts mehr sehen“. Er hofft, dass die Tabellen zum Haushalt demnächst in größerer Schrift ausgehändigt werden.

Bei der Diskussion in Rietschen um das ehemalige Jugendklubhaus in Hammerstadt hätte Bürgermeister a.D., Eberhardt Meier, gern, dass man ein Konzept erstellt, wie das Haus zu sanieren sei. „Es ist nicht mehr so, dass wir einfach einen Architekten beauftragen können, der dann auch später die Umsetzung bekommt“, entgegnet Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos) und ergänzt: „Wir müssen uns an Gesetze halten und ausschreiben.“ (rw/ckx)

 Die Frauensportgruppe Gablenz setzt Müllbeutel, Plastebesteck, Pappteller, Gummihandschuhe und CDs in wunderbare Kleider um.
Die Frauensportgruppe Gablenz setzt Müllbeutel, Plastebesteck, Pappteller, Gummihandschuhe und CDs in wunderbare Kleider um. FOTO: Regina Weiß