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Polizeieinsatz in Görlitz wegen mutmaßlicher Bombendrohung

Das Landratsamt in Görlitz wurde nach der vermeintlichen Bombendrohung geräumt.
Das Landratsamt in Görlitz wurde nach der vermeintlichen Bombendrohung geräumt. FOTO: Regina Weiß (LR-MOB-RED-402)
Görlitz. Wegen einer vermeintlichen Bombendrohung hat die Polizeidirektion Görlitz am Montag einen größeren Einsatz ausgelöst. Untersucht wurden Objekte in Görlitz, Löbau, Niesky, Weißwasser und Zittau. Rüdiger Hofmann

Laut Polizeiangaben hatte eine Mitarbeiterin einer Service-Hotline am Nachmittag einen Anrufer mit männlicher Stimme und mutmaßlich ausländischem Akzent am Telefon, der sich sehr unklar artikuliert habe. Möglicherweise seien dabei auch die Worte "Bombe" und "Jobcenter" gefallen. Daraufhin begann die Polizei mit der Untersuchung von Objekten in Görlitz, Löbau, Niesky, Weißwasser und Zittau, um die betroffenen Objekte des Landratsamtes im Landkreis Görlitz zu überprüfen. Dabei soll im Laufe des Abends auch ein Sprengstoffspürhund eingesetzt worden sein.

Die Außenstelle des Görlitzer Jobcenters an der Lunitz und das Landratsamt an der Bahnhofstraße in Görlitz wurden unverzüglich geräumt, ebenso die Nieskyer Liegenschaften an der Muskauer Straße sowie die Zittauer Außenstelle an der Hochwaldstraße. Verletzt wurde niemand.

Über den Ausgang des Polizeieinsatzes wird die Polizeidirektion Görlitz im Laufe des heutigen Tages berichten.