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| 02:46 Uhr

Polizeibericht

Schleusung verhindert. Am Samstag hat die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf in der Nähe von Bad Muskau die Einschleusung von 17 moldauischen Personen aufgedeckt. pm/rw

Eine Streife war auf einen Kleinbus aufmerksam geworden. Er wurde bei Jämlitz angehalten. Als Fahrer und Beifahrer wurden zwei rumänische Männer angetroffen. Bei den Insassen handelte es sich um Frauen, Männer und drei Kinder aus der Republik Moldau. Auf Nachfrage erklärten diese, zu einer Hochzeit nach Berlin fahren zu wollen. Angesichts ihrer Kleidung kamen den Beamten Zweifel. Als sie ermittelten, dass es sich bei dem angeblich gebuchten Hotel um eine Erstaufnahmeeinrichtung für Migranten handelt, hatte ihre Geduld ein Ende. Alle Personen wurden in Gewahrsam genommen, meldet die Bundespolizei. Während sich das rumänische Duo den Vorwurf des Schleusens gefallen lassen musste, wurde den moldauischen Geschleusten das Reiserecht aberkannt. Die Beamten waren davon ausgegangen, dass die Gruppe plante, dauerhaft in Deutschland bleiben zu wollen. Sie wurde nach Polen abgeschoben.