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| 13:49 Uhr

Erwischt auf der A 4
Polizei zieht Busfahrer mit 2,14 Promille aus dem Verkehr

Eine Polizeistreife hat auf der A 4 einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Polizeistreife hat auf der A 4 einen betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. FOTO: Frank Hilbert
Görlitz. Am Dienstagnachmittag hat eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf auf der Autobahn 4 bei Görlitz einen betrunkenen Busfahrer gestoppt. Der 62-Jährige überführte einen unbesetzten Kleinbus von Belgien nach Polen. In der Atemluft des Mannes war deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar.

Eine Streife der Autobahnpolizei übernahm den Fall. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,14 Promille, informiert die Polizei. Doch damit nicht genug: Die Überprüfung der Personalien des Mannes ergaben, dass ihm ein Gericht aufgrund verschiedener Verkehrsverstöße unanfechtbar verwehrt hatte, in Deutschland von seiner ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch zu machen.

Außerdem waren an dem Mercedes französische Kennzeichen angebracht, die nicht für den Sprinter ausgegebenen wurden. Über die Fahrzeugidentnummer (FIN) kamen die Verkehrspolizisten dahinter, dass der Kleinbus noch in Belgien mit anderen Kennzeichen zugelassen war, dort aber zwischenzeitlich verkauft wurde.

Als Konsequenz untersagten die Beamten dem 62-Jährigen die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme. Er hatte sich gleich dreifach strafbar gemacht: wegen des Vorwurfs der Trunkenheitsfahrt, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Der Ermittlungsdienst der Verkehrspolizeiinspektion wird die weiteren Untersuchungen führen.

(red/fh)