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| 17:28 Uhr

Polizei
Polizei überwacht Autobahn mit „fliegendem Auge“

Görlitz/Bautzen. Im Fokus der Beobachtung stehen der Mindestabstand der Brummis und Überholverbote.

Ein Hubschrauber der sächsischen Polizei ist am Montag über der BAB 4 gekreist. Das „fliegende Auge“ unterstützte die Streifen der Autobahnpolizei bei Kontrollen des Schwerlastverkehrs. Binnen viereinhalb Stunden dokumentierte die Besatzung des Helikopters mit der hochauflösenden Bordkamera insgesamt acht Abstands- und zwei Überholverstöße.
Streifen der Verkehrspolizei lotsten die betroffenen Lkw-Gespanne anschließend auf Parkplätze. Die Fernfahrer hatten „den Mindestabstand von 50 Metern teilweise bis auf weniger als zehn Meter (!) unterschritten“, informiert Polizeisprecher Thomas Knaup am Dienstag. „Im Falle einer Gefahrenbremsung wäre ein folgenschwerer Unfall unvermeidbar gewesen.“
Zwei Lkw-Lenker hatten das Überholverbot für Nutzfahrzeuge über siebeneinhalb Tonnen Gesamtgewicht auf dem Streckenabschnitt zwischen Pulsnitz und Hermsdorf nicht beachtet.

Die Verkehrspolizisten erhoben bei ausländischen Fernfahrern bereits vor Ort eine Sicherheitsleistung in finanzieller Form. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird die betroffenen Lkw-Fahrer in den kommenden Wochen anschreiben und das zur Ahndung der Verstöße zu verhängende Bußgeld mit der bereits geleisteten „Anzahlung“ verrechnen.

(red/dh)