(pm/ckx) 20 verbotene Feuerwerkskörper hat die Polizei am Samstag in Bad Muskau aus dem Verkehr gezogen. Die „Knaller“ waren während der Kontrolle eines 18-Jährigen aus Wernigerode in dessen Einkaufstüte gefunden worden. Einerseits fehlte den Erzeugnissen das erforderliche Zulassungszeichen, andererseits handelte es sich zum Teil um Feuerwerk der Kategorie drei. Für den Umgang mit pyrotechnischen Produkten verlangt der Gesetzgeber neben der Kennzeichnung und Zulassung den Besitz einer behördlichen Erlaubnis. Das Verbringen der Knallkörper in die Bundesrepublik wird nun Konsequenzen für den jungen Käufer haben. Er wurde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt. Zudem wird ihm die Bundespolizei die Kosten, die im Zusammenhang mit der Vernichtung der Produkte entstehen, in Rechnung stellen.