(red/dh) Die Polizei beobachtet aktuell eine Zunahme von Eigentumsdelikten in Görlitz. Betroffen sind insbesondere die Innenstadt sowie die historische Altstadt. Trotz intensiver nächtlicher Kontrollen der Streifen des örtlichen Reviers, der Bereitschaftspolizei und auch der Bundespolizei geschahen auch in den Nächten zu Mittwoch und Donnerstag wieder einige Einbrüche und Diebstähle, zuletzt in Weinhübel. Die Taten fielen meist erst im Tagesverlauf auf.

So haben Einbrecher in einer Gaststätte Bargeld und alkoholische Getränke gestartet. Aus einem Keller wurde ein E-Bike im Wert von 2700 Euro gestohlen. aus einem Café stahlen Unbekannte zwei Telefone, weitere elektrische Geräte und Bargeld. Im Ortsteil Weinhübel sind in der Nacht zu Donnerstag von einem Kleintransporter Werkzeugkoffer gestohlen worden. Außerdem ist von einem daneben stehenden Auto die Steuerung eines Streusalzaufsatzes geklaut worden. Aus einem Pkw verschwanden ein Navi und eine Warnlampe. außerdem haben Einbrecher in der Nacht zu Donnerstag fünf Garagen aufgehebelt.

Die Polizei verzeichnete im Zeitraum zwischen Anfang Dezember 2018 und Anfang Januar 2019 in der historischen Altstadt sowie Innenstadt von Görlitz rund 100 Einbrüche und Diebstähle, informiert Polizeisprecher Thomas Knaup. Zumeist waren Gastronomiebetriebe und Geschäfte, aber auch Keller in Wohnhäusern und Fahrzeuge betroffen. Die Täter stahlen häufig Dinge, die sich schnell zu Geld machen lassen, beispielsweise Werkzeuge oder elektronische Geräte, Fahrräder, aber auch Bargeld oder Münzen.

Die Polizei beobachtet diese Entwicklung laut Knaup sehr aufmerksam und hat bereits reagiert. Die nächtliche Streifentätigkeit wurde insbesondere in der Innenstadt und historischen Altstadt verstärkt. Die Beamten des örtlichen Reviers wurden dabei von den Einsatzzügen der Polizeidirektion sowie der Bereitschaftspolizei unterstützt. Offenbar sorgte die erhöhte polizeiliche Präsenz nunmehr für eine Verdrängung der Täter nach Weinhübel.

Bei nächtlichen Kontrollen haben Streifen des örtlichen Reviers und der Bundespolizei bereits fünf Tatverdächtige auf frischer Tat ertappt. Es handelte sich um deutsche und polnische Staatsbürger im Alter von 21, 23, 25, 33 und 40 Jahren.