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| 15:38 Uhr

Promillegrenzen nicht beachtet
Polizei kontrolliert auf Alkohol

Görlitz. Die sächsische Polizei hat am Wochenende umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Schwerpunkt waren dabei Test auf Alkohol.

Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag in den Kreisen Bautzen und Görlitz Verkehrsteilnehmer vor allem auf Alkohol kontrolliert. Die Bilanz der Polizei sind 20 Trunkenheitsfahrten.

Wie die Polizei weiter informierte, handelte es sich zumeist um Autofahrer, die die 0,5-Promille-Grenze nicht beachteten oder sich sogar strafbar machten, weil sie mehr als 1,1 Promille im Blut hatten. Selbiges gelte für Radfahrer, die die Grenze von 1,6 Promille nicht beachteten oder Ausfallerscheinungen hatten. Auffällig war – so die Polizei – auch der Anteil an angetrunkenen Verkehrsteilnehmern, die älter als 50 Jahre waren.

Die Folge seien zumeist Ordnungswidrigkeitenverfahren, die mindestens 500 Euro Bußgeld, einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Flensburger Zentralregister zur Folge haben. Im Falle einer strafbaren Trunkenheitsfahrt werde sich die Staatsanwaltschaft mit dem Sachverhalt befassen. Neben einem Strafbefehl bedeute dies auch häufig den längerfristigen Verlust der Fahrerlaubnis.

Hier einige Beispiele aus den Polizeikontrollen:

In Bautzen in der Kleinen Brüdergasse kontrollierte eine Streife am Sonntagabend einen 32-Jährigen. Er hatte seinen Führerschein nur auf Probe und hätte nüchtern sein müssen. Ein Atemtest ergab aber einen Wert von umgerechnet 0,34 Promille.

In Großröhrsdorf in der Radeberger Straße wurde am Samstagabend ein 34-jähriger Radfahrer kontrolliert, der in Schlangenlinien fuhr. In seiner Atemluft befanden sich mehr als 1,6 Promille Alkohol. Eine Blutprobe soll jetzt den genauen Wert bestimmen.

Deutlich über diesem Grenzwert für Radfahrer war ein 37-Jähriger gleichfalls in Großröhrsdorf. Als ihn die Beamten in der Nacht zu Sonntag auf der Bandweberstraße stoppten, hatte der Mann 2,1 Promille Alkohol in der Atemluft.

(bl)