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Polizei
Polizei fährt mit neuen Streifenwagen zu Einsätzen in der Oberlausitz

Schön aufgereiht für den Fototermin: 13 interaktive Funkstreifenwagen hat Polizeipräsident Torsten Schultze am Donnerstagmorgen in Görlitz an ihre Besatzungen übergeben.
Schön aufgereiht für den Fototermin: 13 interaktive Funkstreifenwagen hat Polizeipräsident Torsten Schultze am Donnerstagmorgen in Görlitz an ihre Besatzungen übergeben. FOTO: Polizeidirektion Görlitz
Görlitz. Die Autos bieten mehr Platz für all das, was die Beamten für ihre Einsätze brauchen. Das reicht vom mobilen Büro bis zum kriminaltechnischen Besteck. Mit der Ausstattung der Fahrzeuge wird auch die Sicherheit der Polizisten und anderer Verkehrsteilnehmer erhöht.

Glänzend und im neuen Farbdesign der sächsischen Polizei stehen sie da: 13 interaktive Funkstreifenwagen, die Polizeipräsident Torsten Schultze am Donnerstagmorgen in Görlitz an ihre Besatzungen übergeben hat. Die zwölf VW Passat Variant und ein Mercedes Vito werden ab sofort in den sechs Polizeirevieren der Landkreise Bautzen und Görlitz sowie in der Verkehrspolizeiinspektion eingesetzt.

„Mit der Indienststellung der neuen Autos geht im Freistaat Sachsen – beinahe unbemerkt – auch eine qualitative Fortentwicklung des Arbeitsplatzes der Streifenbeamten einher“, so Polizeisprecher Thomas Knaup. Ziel sei es, dass sie auch in der Oberlausitz so oft und so lange wie möglich in ihrem Einsatzraum präsent sind. Um dafür bestmöglich ausgerüstet zu sein, bedürfe es einer Vielzahl moderner, dienstlicher Ausrüstung – von der Verkehrssicherungsausstattung über ein mobiles Büro, den Stopp-Sticks zum Anhalten flüchtender Fahrzeuge sowie ein kriminaltechnisches Besteck bis hin zur zusätzlichen Körperschutzausstattung der Beamten. Für all das sei der Laderaum des bisher verwendeten Streifenwagens vom Typ VW Golf Variant mittlerweile schon etwas eng bemessen.

Dazu Polizeipräsident Torsten Schultze: „Darum ist die sächsische Polizei mit der Beschaffung etwas größerer Dienstfahrzeuge vom Typ VW Passat Variant folgerichtig nun den nächsten Schritt gegangen, um unseren Beamten zeitgemäße und zweckmäßige Arbeitsbedingungen zu bieten.“

Mit Blick auf die Sicherheit der sächsischen Streifenbeamten verfügt der jetzt in Dienst gestellte Mercedes Vito, der bei der Verkehrspolizeiinspektion in Bautzen eingesetzt wird, über eine fluoreszierende Fo­lierung, um besonders bei nächtlichen Einsätzen in den Landkreisen Bautzen sowie Görlitz und auf der BAB 4 besser wahrgenommen zu werden. So lassen sich Gefahrensituationen oder gar Unfälle weiter reduzieren.

Die Dieselfahrzeuge verfügen über handelsübliche, ausreichend leistungsstarke Motorisierungen, wird weiter informiert. Ausgestattet sind si zudem mit der mittlerweile in fast allen sächsischen Polizeifahrzeugen eingesetzten interaktiven Funktechnik sowie einer auf die Bedürfnisse der Streifenbeamten zugeschnittene Innenausstattung.

In der sogenannten Lichtbrücke auf dem Dach der Streifenwagen sind weitere Neuerungen „versteckt“: So sind auch dort blaue Zusatzblitzlichter nach vorn und orangefarbenes LED-Warnlicht nach hinten eingebaut. So können die Fahrzeuge im Einsatz noch besser wahrgenommen werden.

(dh)