Seit Ferienbeginn ist ein Anstieg von Fahrraddiebstählen im Bereich der Polizeidirektion Görlitz zu verzeichnen. Aus diesem Grund wird noch einmal darauf hingewiesen, Rad und E-Bike richtig gegen Diebstahl zu sichern. Als Faustregel für die Sicherung der Fahrräder gilt: Fünf bis zehn Prozent des Neupreises des Fahrrads sollte dem Besitzer ein Schloss wert sein. Darüber hinaus wird empfohlen hochwertige Fahrräder und E-Bikes mit zwei verschiedenen Schlossarten zu sichern. „Diebe spezialisieren sich häufig nur auf einen Schlosstyp und haben nicht das nötige Zweitwerkzeug dabei“, so Katharina Korch von der Polizeidirektion Görlitz.

E-Bikes mit GPS-Tracker nachrüsten

In Sachen E-Bikes ergeht der Hinweis, dass Fachhändler die Nachrüstung mittels eines GPS-Trackers anbieten. Somit können entwendete E-Bikes per Signal geortet werden. Der Eigentümer wird anschließend per App über den Standort informiert.
Eine weitere Möglichkeit ist, das E-Bike mit einem hochwertigen Fahrradschloss an einem festen Gegenstand zu sichern. Mögliche Varianten sind Falt-, Ketten- und Bügelschlösser. Optional sind diese inklusive einer Alarmfunktion oder App-Koppelung.
Generell seien Akkus mittels Schloss am Fahrrad gesichert. Wird das E-Bike abgestellt, ist es wichtig, den Akku zu entnehmen. Dies nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch. Die Schließsysteme sind hochwertig und Nachschlüssel sind nur mittels Schlüsselkarte bestellbar. Des Weiteren sind die Akkus mit einer Individualnummer gekennzeichnet und können somit beim Diebstahl in Fahndung gesetzt werden.
2018 gab es im PD-Bereich 1807 angezeigte Raddiebstähle, 2019 waren es 2011. Das ist ein Plus von 11,3 Prozent.
Der große Deutschland-Vergleich So (un-)sicher ist die Lausitz wirklich

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