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| 14:27 Uhr

Strukturwandel stellt Gemeinde vor große Herausforderungen
Stadt fehlt Eigenanteil zum Kohle-Fördergeld

Weißwasser. Das in den nächsten Jahrzehnten Geld in die Lausitz fließt, bewertet Weißwassers Oberbürgermeister positiv. Allein die Frage, wie die Stadt ihre Eigenmittel aufbringt, ist offen. Von Christian Köhler

Den Kohle-Kompromiss für die Lausitz sieht Weißwassers Oberbürgermeister durchaus positiv. Allerdings „fängt unsere Arbeit jetzt erst an“, erklärt er der RUNDSCHAU. Gerade mit Blick auf die zugesagten finanziellen Zuwendungen, die die Region und sicher auch Weißwasser erhält, bestehe noch immer das Problem, dass die Stadt nicht über genügend Mittel verfügt, um geforderte Eigenanteile bei Projekten zu zahlen. „Der Bahnhof ist das beste Beispiel“, so der Oberbürgermeister, „wir haben eine Baugenehmigung für die Sanierung und Fördergelder erhalten, aber wir haben einfach nicht die Eigenmittel, um endlich anzufangen.“ Genau das habe er nun erneut in dieser Woche in Dresden vorgetragen, bevor sich Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Freitag ins Kanzleramt aufmacht.